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High Speed-Getriebe bleiben kalt
Der eigentliche Clou aber liegt in der Temperatur, denn alpha SP+ High Speeds sind kalt. Auch hier wurde weiter an der Minimierung der Temperaturen gearbeitet. Dabei sind insbesondere die kleinen Übersetzungen als kritisch zu betrachten. Auch hierzu ein Beispiel: für ein SP+ High Speed (Baugröße 140 mit der Übersetzung i=3) konnte das Leerlaufdrehmoment für eine weiter optimierte Ausführung „Low Energy“ im Versuch auf 0,5 Nm reduziert werden. Dies entspricht einem Wirkungsgrad von über 99 Prozent und bewirkt bei Einsatz eines solchen Getriebes unter den bisherigen Betriebsbedingungen eine entsprechende Temperaturreduzierung.
Dabei liegt das Geheimnis des SP+ High Speed in der Mikrotopologie der Zahnräder und deren Beschichtung. Ohne reibende Dichtung, konsequenter Reduzierung aller Reibmoment und einer Minimalstmengenschmierung verschwendet das Getriebe äußerst wenig Energie und trägt damit maßgeblich zur Reduktion der Stromkosten bei.
Mit cymex die Energiekosten berechnen
Um für den Anwender die Reduktion der Stromkosten transparent zu machen, hat Wittenstein alpha die Berechnung der Energiekosten in die bekannte Auslegungssoftware cymex integriert. Dieser sogenannte Energierechner ermöglicht den Vergleich der entstehenden Energiekosten für die möglichen Varianten der Bewegungsführung und auch in Abhängigkeit des ausgewählten Getriebes. Es zeigt sich bei solchen Vergleichen oft, dass die Mehrkosten für eine High Speed Version sich sogar in zyklischen Anwendungen über die Energieeinsparung schnell rechnen.
Beim Umstieg auf ein MC-Getriebe reduziert sich der Energiebedarf um bis zu 15 Prozent. Natürlich werden im Energierechner auch andere Einsparungspotentiale wie z. B. Energierückspeisung betrachtet. Für Wittenstein alpha steht dabei das Getriebe zwar im Mittelpunkt, aber erst bei der Betrachtung des gesamten Antriebsstranges können alle Einsparpotentiale erkannt werden.
Mehrkosten für das Getriebe amortisieren sich nach 50 Tagen Dauereinsatz
Optimierte Technik verhilft zum effizienten Einsatz der Ressourcen – das ist bei der Energiesparlampe im Vergleich zur herkömmlichen Glühbirne nicht anders als beim High Speed-Getriebe des Igersheimer Herstellers. Nach 2 000 Betriebsstunden soll sich die Anschaffung einer teureren Energiesparlampe ausgezahlt haben – die Mehrkosten für das High Speed amortisieren sich bereits nach rund 50 Arbeitstagen im Dauereinsatz.
Die Glühbirne ist längst Symbol für den Beitrag zum Energiesparen, den jeder von uns leisten kann und zwar sofort und unmittelbar – einfach nur, indem man sie durch eine Energiesparlampe ersetzt. Der Wechsel vom Standardgetriebe zum High Speed ist da eigentlich nur die logische Handlungsfolge aller energiebewusster Maschinen- und Anlagenbauer. Das Produktupgrade des Energy-Savers SP+ High Speed von Wittenstein alpha bietet mit einem weiteren Leistungsschub den perfekten Dreiklang zwischen Ökologie, Ökonomie und Technologie.
* Thomas Bayer, Geschäftsführer, Wittenstein alpha, Igersheim
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