Kupplungen
Käserei-Maschinen effizienter antreiben

Von KBK Antriebstechnik 4 min Lesedauer

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Bei der Käseherstellung in Großmolkereien werden an vielen Stellen Pumpen und Mischtechnik eingesetzt. Mit einigen Tricks und ausgewählten Komponenten lassen sich die Leistung, Montagezeit und Produktionskosten dieser Anlagen verbessern.

Im Käsefertiger entsteht aus Milch und Lab der sogenannte Käsebruch. Das Rührwerk wird über eine starre Wellenkupplung mit dem Motor verbunden, da es keine zweite Lagerstelle für die Welle gibt. (Bild:  rh2010 - stock.adobe.com)
Im Käsefertiger entsteht aus Milch und Lab der sogenannte Käsebruch. Das Rührwerk wird über eine starre Wellenkupplung mit dem Motor verbunden, da es keine zweite Lagerstelle für die Welle gibt.
(Bild: rh2010 - stock.adobe.com)

Man muss etwas lauter reden, um sich in der großen Halle verständlich machen zu können. Der Geräuschpegel wird von den vielen Behältern verursacht, die hier eng aneinandergereiht stehen. Oder besser gesagt: von dem Rührwerk in ihrem Inneren. Es handelt sich um sogenannte Käsefertiger, die in der ersten Stufe der Käseproduktion eine zentrale Rolle spielen: Sie haben die Aufgabe, die frisch angelieferte Milch dickzulegen, wie es in der Fachsprache heißt. Dazu werden Milchsäurebakterien und mikrobielles Lab hinzugegeben und vom Rührwerk etwa eine halbe Stunde lang unter die Milch gerührt. Bei Schnittkäse kommt noch Calcium hinzu, um die nötige Festigkeit zu erzielen.

In einer Großmolkerei übernehmen Pumpen den Transport der Milch von den Tanks zum Käsefertiger. Die Pumpe wird von einem Motor angetrieben, mit dessen Welle sie entweder über eine Kupplung, einen Klemmring oder eine Schrumpfscheibe verbunden ist. Schrumpfscheiben gibt es in chemisch-vernickelter Ausführung, aus brüniertem Stahl und aus Edelstahl.