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Erhöhte Lebensdauer
Der neue Schunk PGN-Plus kombiniert also eine hohe Leistungsdichte mit einer größtmöglichen Schonung der Antriebsmechanik. Davon profitieren die Lebensdauer des Greifers und die Prozesssicherheit der gesamten Anlage. In Dauerlaufversuchen bei Schunk konnte der neue PGN-Plus seine außerordentliche Zuverlässigkeit eindrucksvoll unter Beweis stellen und die Benchmarkposition des Vorgängers weiter ausbauen. Selbstbewusst unterstreicht Schunk dieses Qualitätsmerkmal innerhalb Deutschlands mit einer einzigartigen 30-Jahre-Funktionsgarantie, die eine zuverlässige Planung der Gesamtkosten über die gesamte Lebensdauer des Greifers ermöglicht. So vorteilhaft dies auch sein mag: Unterm Strich wiegt die herausragende Prozesssicherheit des neuen PGN-Plus noch deutlich schwerer als dessen Funktionsgarantie, denn der Mehrwert eines einzigen verhinderten Anlagenausfalls kann schnell das Vielfache des Greifmodulpreises betragen.
Auch bei den neuen Greifern, die eins zu eins gegen Vorgängermodelle getauscht werden können, profitieren Konstrukteure von einer beeindruckenden Optionsvielfalt, die nur Schunk bietet. Mit ihr lassen sich maßgeschneiderte Lösungen aus dem Baukasten realisieren. Schon das auf Robustheit ausgelegte Grundmodell deckt rund 80 % aller Anwendungen ab. Auf freiliegende Dichtungen, die gerade in der zerspanenden Bearbeitung einem hohen Verschleiß ausgesetzt sind, hat Schunk bewusst verzichtet. Stattdessen setzt man auf umfangreiches Equipment, mit dem die Greifer auch in stark verschmutzten oder explosiven Umgebungen, bei hohen Temperaturen, aggressive Medien oder in Reinräumen ihre Souveränität unter Beweis stellen.
Zahlreiche Optionen verfügbar
Serienmäßig integriert hat Schunk Möglichkeiten zum Anschrauben, Abstützen oder Zentrieren. Um eine gleichmäßige Verteilung der Sperrluft im Inneren des Greifers zu gewährleisten, wurde der Sperrluftanschluss bewusst mittig platziert. Auf Wunsch sind die Module zusätzlich mit Federsicherung zur mechanischen Greifkrafterhaltung und mit Kompensationseinheiten zum Ausgleich von Winkelfehlern erhältlich.
Ebenso beeindruckend ist das Sensorprogramm: Es reicht von induktiven Näherungsschaltern mit besonders einfach einstellbaren Schaltnocken über komplett integrierbare elektronische Magnetschalter und flexible Positionssensoren zur Detektion von bis zu fünf Positionsbereichen bis hin zu hochauflösenden Analogsensoren, die Messgenauigkeiten von bis 0,03 mm ermöglichen. Für den Einsatz in Maschinen, in beengten Applikationen oder in widrigen Umgebungen, wo Kabel die Prozessstabilität gefährden würden, bietet Schunk zudem spezielle Funksensoren an, die den Hub der Greiferbacken kabellos abfragen. Um bei Anwendern eine größtmögliche Akzeptanz der neuen Baureihe sicherzustellen, konzentriert sich Schunk vorrangig auf Sensoren mit einem Durchmesser von 8 mm, die gerade in der Automotive-Industrie als Standard gelten. (jv)
Automatica 2016: Halle A5, Stand 502
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