Additive Fertigung
Zehn Neuheiten im Bereich Additive Fertigung

Von Juliana Pfeiffer 8 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Von einem neuen Material für die 3D-Polymerproduktion, über einen Edelstahl für die Serienproduktion mit Cold-Metal-Fusion, bis zu einem ultraleichten Kompositmaterial mit Carbonfaserverstärkung für den SLS-Druck – sie gehören zu den Neuheiten im Bereich Additive Fertigung

3D Systems und HII haben CuNi30 gemeinsam entwickelt, um die Produktion von konventionell gegossenen Teilen zu ermöglichen und die Vorlaufzeit potenziell um bis zu 75 % zu reduzieren.(Bild:  3D-Systems)
3D Systems und HII haben CuNi30 gemeinsam entwickelt, um die Produktion von konventionell gegossenen Teilen zu ermöglichen und die Vorlaufzeit potenziell um bis zu 75 % zu reduzieren.
(Bild: 3D-Systems)

3D Systems und HII haben CuNi30 gemeinsam entwickelt, um die Produktion von konventionell gegossenen Teilen zu ermöglichen und die Vorlaufzeit potenziell um bis zu 75 Prozent zu reduzieren. Die korrosionsbeständige Kupfer-Nickel-Legierung kann auf den 3D-Metalldrucker DMP Flex 350 von 3D-Systems verwendet werden. Das Material soll eine Alternative zum CuNi-Guss in der Schiffs-, Offshore-Öl- und Gas- sowie Chemie- und Nuklearbranche sein. Untersuchungen haben geziegt, dass der Direktmetalldruck von Kupfernickel (CuNi30) zu einer durchschnittlichen relativen Dichte von 99,88 Prozent führt – eine signifikante Verbesserung im Vergleich zum Guss. Kupfer-Nickel-Legierungen sind korrosionsbeständig und haben antimikrobielle und algenhemmende Eigenschaften, die eine Beständigkeit gegen Algenwachstum bei längerer Einwirkung von Wasser ermöglichen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 8 Bildern

Material für die 3D-Polymerproduktion

Mit HP 3D HR PA 12 S hat HP zusammen mit Arkema ein neues Material für seine industriellen 3D-Polymerlösungen entwickelt. Das Material setzt einen neuen Maßstab für die Oberflächenqualität bei geringeren Kosten pro Teil. Das Material optimiert in Verbindung mit der HP Multi Jet Fusion Technologie den Produktionsprozess und rationalisiert die Nachbearbeitungsschritte. Darüber hinaus lassen sich Zeit und die Kosten einsparen. Hersteller können somit Teile effizienter produzieren. Gleichzeitig werden hohe Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards eingehalten: Die Wiederverwendbarkeit von PA 12 S liegt bei bis zu 85 Prozent, was die Abfallmenge deutlich reduziert. Das Material PA 12 S wird von Kunden wie Accel Digital Solutions, Decathlon, Erpro Group und Materialise für ästhetische Teile mit verbesserter Oberflächenqualität und niedrigeren Produktionskosten eingesetzt.