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Die Luftfahrt ist am pessimistischsten
Die Erwartungen bezüglich ausgewählter Anwendungsbereiche sind nicht wirklich einheitlich. Größere Rückgänge werden, wie auch bei der letzten Befragung, vor allem für die Bereiche Automobil, Luftfahrt und Windenergie erwartet (siehe unten). Es lässt sich aber feststellen, dass der Anteil derjenigen, die eine eher pessimistische Einschätzung haben nochmals deutlich zurückgeht. So gingen bei der letzten Erhebung rund 46 Prozent der Befragten von einer Verschlechterung der Situation im Luftfahrtbereich aus. Heute sind es „nur noch“ 17 Prozent. Für den Bereich Automobil sinkt der Wert von 17 Prozent (2. Hj 2020) auf nunmehr 14 Prozent, wie die Befragung offenbart.

Vor allem die beiden Bereiche Infrastruktur/Bau sowie Sport und Freizeit zeigen sich schon über einen längeren Zeitraum als die Sektoren, für die die kräftigsten Wachstumsimpulse erwartet werden. Und auch in Zeiten eines eher schwierigen industriellen Umfeldes entpuppen sich diese beiden Bereiche dennoch als sehr stabil. Es bleibt also weiterhin spannend zu sehen, ob die zukünftige Entwicklung der beiden auch so vorangetrieben werden kann.
Glasfaserverstärkte Typen treiben weiter das Geschäft an
Erneut blieben auch in den letzten sechs Monaten Deutschland, Europa und Asien die Regionen, aus denen die wesentlichen Wachstumsimpulse für das Composite-Segment erwartet werden. Die asiatischen Akteure verlieren dabei leicht, und zwar zu Gunsten der europäischen Player. Werkstoffseitig setzt sich der Paradigmenwechsel weiter fort und CFK (carbonfaserverstärkter Kunststoff) verliert in den Augen der Befragten weiterhin an Einfluss, was seine Rolle als Wachstumstreiber angeht, wie Composites Germany erklärt. GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff) ist nun schon zum dritten Mal in Folge der Champion, wenn es um den nachgefragtesten Composite-Werkstoff geht (siehe unten). Und der Bereich „übergreifend“ gewinnt stark, weil sich dahinter Composites verbergen, die einen Fasermix beinhalten, was momentan im Trend liegt. Die nächste Markterhebung wird dann das zweite Halbjahr 2021 aufschlüsseln. Sie erscheint im Januar 2022.

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