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Antimikrobieller Lack Neues Beschichtungssystem reduziert Keime

| Redakteur: Lea Ziegler

WB Coatings hat seine Durotect-Strukturlacke mit hygienetechnischem Zusatznutzen versehen. Das neue Zweikomponentensystem Atimbe verschafft Produktions-, Untersuchungs- und Behandlungsgeräten für hygienisch hochsensible Bereiche funktionale Oberflächen.

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Das neue Lacksystem von WB Coatings verleiht Produktionsanlagen, Untersuchungsgeräten und Behandlungsapparaturen antimikrobielle Eigenschaften.
Das neue Lacksystem von WB Coatings verleiht Produktionsanlagen, Untersuchungsgeräten und Behandlungsapparaturen antimikrobielle Eigenschaften.
(Bild: WB Coatings)

Das Beschichtungssystem reduziert Keime ohne Nanosilber und freie Silberionen, denn seine bis zu zehn Jahre andauernde, antimikrobielle Wirkung erzielt der Lack durch in einer Glasmatrix eingebettete Silberteilchen. Mit dem widerstandsfähigen Coating lassen sich sowohl genarbte oder perlige Strukturen als auch glatte Oberflächen schaffen.

So wie Functional Food den Konsumenten zusätzliche Vorteile beim Verzehr von Nahrungs- und Genussmitteln verschafft, gibt es auch eine Reihe an Oberflächenbeschichtungen für Apparaturen, Werkzeuge oder Hilfsmittel für den privaten oder gewerblichen Einsatz, die ihren Nutzern ergänzende Vorteile bieten. Bisher handelte es sich hierbei meist um physikalische Effekte hinsichtlich Widerstandsfähigkeit, Handling-Freundlichkeit oder auch Sauberkeit. Das neue Lacksystem von WB Coatings verleiht Produktionsanlagen, Untersuchungsgeräten und Behandlungsapparaturen antimikrobielle Eigenschaften. Laut Unternehmen lassen sich ohne Zusatz von Nanosilber oder freien Silberionen mit Atimbe nachweislich 99,99 % aller Keime auf Oberflächen reduzieren. Diese Wirkung des Systems basiert auf Silberteilchen, die jedoch in einer zugelassenen Glasmatrix eingebettet und hier bis zu zehn Jahre lang Bakterien, wie Escherichia Coli und Staphylococcus aureus, Hefen, Pilze und Schimmel aktiv abwehren.

Verschiedene Beschichtungsmöglichkeiten verfügbar

Mit Atimbe lassen sich unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten realisieren. Die Atimbe-Pur-Plus-Version verleiht Oberflächen eine Narben- oder Perlstruktur während sich mit Atimbe Pur A auch ganz glatte Schichten realisieren lassen. Darüber hinaus lassen sich mit einem Stammlack und entsprechenden Komponenten (zum Beispiel Matthärter, Glanzzusatz, etc.) unterschiedliche Glanzgrade erzielen. Eine logistisch aufwendige Lagerung verschiedener Stammlacke lässt sich so vermeiden. Des Weiteren sind alle normierten, standardisierten und individuell definierten Farbtonvarianten möglich.

Aufgrund seines hohen Festkörpergehalts bei niedrigem Lösemittelanteil ist der neue Lack ergiebig und eignet sich für schnelle Ein- oder je nach Struktur Zweischichtaufbauten mit allen modernen Spritz- beziehungsweise Sprühaggregaten. Es sind keine Schleif- oder Spachtelarbeiten auf dem Trägermaterial notwendig. Atimbe ist unter anderem in Bezug auf seine antimikrobielle Wirkung, Schweiß- und Speichelechtheit sowie Unbedenklichkeit hinsichtlich Lebensmittelkontakt und Zellschädigung (Zytotoxität) zertifiziert. (lz)

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