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Zustandsüberwachung

Neue Geräte für die Zustandsüberwachung

| Redakteur: Jan Vollmuth

Omron hat vier verschiedenen Gerätearten zur Zustandsüberwachung an Produktionsstandorten vorgestellt: für Motoren, für Netzteile in Schaltschränken, Durchfluss- und Drucksensoren sowie intelligente Verstärker für analoge Sensoren.

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Intelligente Zustandüberwachungsverstärker können mit gewöhnlichen analogen Ausgangssensoren verbunden werden.
Intelligente Zustandüberwachungsverstärker können mit gewöhnlichen analogen Ausgangssensoren verbunden werden.
(Bild: Omron)

Die neuen Überwachungsgeräte von Omron sollen für eine dauerhafte Visualisierung des Anlagen- und Ausrüstungszustands sorgen, der zuvor nicht zugänglich war, sie sollen Statusfehler von Anlagen im Voraus erkennen helfen und für die Aufrechterhaltung der Produktionslinien sowie der Produktivität sorgen.

Unerwarteten Stillstand vermeiden

Die Zustandsüberwachungsgeräte verfolgen laut Omron Veränderungen im Energie- und im Kreislaufsystem von Produktionsanlagen in Echtzeit. Zudem sollen sie über Kommunikationsnetzwerke den Zeitpunkt für einen Teileaustausch vor deren Ausfall angeben und zur Vermeidung unerwarteter Stillstandzeiten und Qualitätsschwankungen der Produkte beitragen. So können laut Hersteller Unregelmäßigkeiten bei der Anlagenqualität sowie Ausfälle von jedem Mitarbeiter erkannt werden, zudem ist der Anwender nicht mehr von der Erfahrung und Intuition qualifizierter Mitarbeiter abhängig.

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So könnten durch unerwartete Sillstandzeiten bedingte Geschäftsverluste reduziert und die Einhaltung von Wartungsplänen verbessert werden, erklärt Omron.

Zustandsüberwachung von Motoren

Die Überwachungsgeräte für Motoren sollen Defekte erkennen, die durch Alterungserscheinungen an 3-Phasen-Induktionsmotoren auftreten, die in vielen Produktionsanlagen, wie beispielsweise Förderanlagen oder Hebe- und Pumpvorrichtungen, verwendet werden. Die Überwachungsgeräte erkennen laut Omron Fehler durch Statusänderungen der Vibration, Temperatur, Stromstärke, Isolierungswiderstände, und sollen eine Fernüberwachung auf dem Display der Haupteinheit oder der Ethernet/IP-Kommunikation gewährleisten.

Mit Hilfe der Geräte könne von beliebigen Standorten aus eine homogene Motorwartung durchgeführt werden, so Omron.

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Netzwerkgebundene Netzteile

Netzwerkgebundene Netzteile sorgen neben der typischen Gleichstromversorgung von Anlagengeräten für die Abbildung der für die Wartung und Steuerung der Spannungsversorgung erforderlichen Informationen, erklärt Omron. Diese Netzteile geben demnach an, wann sie ausgetauscht werden müssen und liefern durch die Verwendung ferngesteuerter Ethernet/IP-Kommunikationen und des Haupteinheit-Monitors Informationen zu Ausgangsspannung und -strom und Booststrom.

Die Netzteile ermöglichen eine frühzeitige Benachrichtigung über einen erforderlichen Austausch und reduzieren so durch Probleme bei der Spannungsversorgung bedingte unerwartete Stillstandzeiten. Zudem lassen sich von einem beliebigen Standort aus Austauschzeitpunkt, Gesamtlaufzeit, Spannung und Strom eines Netzteils überwachen.

Mit der Software Power Supply Monitoring Tool (Tool zur Spannungsversorgungsüberwachung) kann laut Omron den Zustand des Netzteils auf der Reduktionskurve überwacht werden.

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