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Teilemanagement Mit strategischem Teilemanagement die Kosten im Griff haben

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Jedes neuangelegte Teil verursacht über den gesamten Lebenszyklus hinweg weitrechende Kosten, die weit über den reinen Aufwand der Datenanlage hinausgehen. Cadenas hat in einer Umfrage unter 70 000 Ingenieuren u. a. ermittelt, wie hoch Unternehmen die Lebenszykluskosten für Komponenten einschätzen.

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Cadenas hat in einer Umfrage unter 70 000 Ingenieuren u. a. ermittelt, wie hoch Unternehmen die Lebenszykluskosten für Komponenten einschätzen.
Cadenas hat in einer Umfrage unter 70 000 Ingenieuren u. a. ermittelt, wie hoch Unternehmen die Lebenszykluskosten für Komponenten einschätzen.
(Bild: Bild: Cadenas)

Der größte Teil der Befragten, nämlich 88 %, ist der Meinung, dass Kosten zwischen 501 € und 5.000 € je Bauteil anfallen. 5 % gehen sogar davon aus, dass ihnen Kosten von mehr als 10.000 € pro neuem Bauteil entstehen. Dabei variiert die Höhe der Teilekosten natürlich auch dahingehend, ob Unternehmen im Bereich der Betriebsmittel- oder Produktkonstruktion tätig sind.

Die Schätzungen der Befragten decken sich auch mit den durchschnittlichen Teilekosten, die führende Unternehmen wie Bomag und MAN in der Praxis ermittelt haben. Auch hier wirken sich Unterschiede je nach Branche aus:

Wie lassen sich Kosten verhindern oder bereits im Vorfeld verringern?

Hohe Teilekosten haben einen negativen Effekt auf die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Industrieunternehmen. Das größte Sparpotenzial liegt jedoch, anders als meist irrtümlich angenommen, nicht beim Einkaufpreis einer Komponente, sondern bereits im Produktentwicklungsprozess. Drei einfache Tipps zeigen wo sich ansetzten lässt, um Kosten zu reduzieren, ohne negative Auswirkungen auf die Produktqualität befürchten zu müssen.

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