Lasermesssystem

Messsytem optimiert Herstellung von Brammen

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Für das Forschungsprojekts brauchte das Unternehmen ein Messsystem, das darüber hinaus die präzise Verteilung der Temperatur an den Flanken der Brammen bestimmt. Die finnischen Ingenieure planten, die Temperaturverteilung der Brammen hinter der Stranggussanlage mit dem Verzug und der Formänderung der erkalteten Brammen zu vergleichen. Anhand dieses Vergleichs wollten sie die Zusammenhänge von Verzug und Temperaturverteilung besser verstehen.

Das konkrete Ziel des Forschungsprojekts war es schließlich, anhand dieser Daten den nachfolgenden Walzprozess zu optimieren. Die Ingenieure können den Walzprozess auf den hochmodernen Walzanlagen sehr präzise steuern. Mit den Daten aus dem Projekt möchten sie den Walzprozess so beeinflussen, dass der Temperaturverzug weitestgehend ausgeglichen wird. Dadurch entstehen endkonturnahe Brammen, eine Voraussetzung für die endkunturnahe Fertigung von Endprodukten wie Coils und Bandware. Zusätzlich spart der Stahlhersteller das kostenintensive Nachbearbeiten ein.

Scannende Lasersensoren liefern exakte Messdaten

Outokumpu vertraute auf die lange Erfahrung von LAP aus Lüneburg und investierte in ein innovatives LAP System, das inline zuverlässige Werte von dem gesamten Profil liefert. Seit 25 Jahren stellt LAP lasergestützte Systeme für die berührungsfreie Messung von Abstand, Breite, Dicke, Länge, Durchmesser, Kontur und Ebenheit her. Die LAP Ingenieure kennen die Bedingungen, unter denen die Messsysteme arbeiten müssen sehr genau. Sie wissen, dass mechanische Stabilität, Beständigkeit gegen Vibrationen und Verschmutzung, thermische Isolation, autarke Kühlsysteme und leichte Wartung genauso zur Leistungsfähigkeit eines Messsystems beitragen wie der einzelne Sensor.

Die scannenden Lasersensoren der Baureihe ANTARIS von LAP liefern auch bei großen Messabständen präzise Messdaten und eignen sich besonders bei der Vermessung heißer oder glühender Materialien. Denn so können sie in sicherem Abstand montiert werden; die thermische Belastung ist gering und eine Kollisionsgefahr ist ausgeschlossen. Die Optik wird permanent mit gefilterter Luft umspült, was eine Verschmutzung verhindert und gleichzeitig das Schutzgehäuse der Optik klimatisiert.

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