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Smart Engineering Day Mehr Effizienz im Produktentstehungsprozess

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Die fortschreitende Digitalisierung erfordert ein Umdenken bereits in der Produktentwicklung. Auch hier müssen die Prozesse digitalisiert, automatisiert und gestrafft werden. Der Smart Engineering Day stellt Methoden und Tools für die Entwicklung wettbewerbsfähiger, smarter Produkte vor - unter anderem die neue VDI-Richtlinie 2221, Standardwerk für Konstrukteure und Produktentwickler.

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Hohe Anforderungen in der Produktentwicklung erfordern neue Wege und Methoden - der Smart Engineering Day zeigt, wie Sie Zeit und Kosten in der Konstruktion sparen können.
Hohe Anforderungen in der Produktentwicklung erfordern neue Wege und Methoden - der Smart Engineering Day zeigt, wie Sie Zeit und Kosten in der Konstruktion sparen können.
(Bild: gemeinfrei / CC0)

Aufgrund aktueller Anforderungen an die Produktentwicklung wie die zunehmende Komplexität sowie steigender Zeit- und Kostendruck müssen Konstrukteure und Produktentwickler bereits bei der Produktentstehung umdenken, um Prozesse zu straffen und effizienter zu gestalten. Der Smart Engineering Day bietet Konstrukteuren und Entwicklern Entscheidungshilfen für die Auswahl der jeweils am besten geeigneten Methoden und Tools für die Entwicklung von wettbewerbsfähigen smarten Produkten.

Die Veranstaltung zeigt, wie Sie

  • kostengerecht entwickeln dank neuer Konstruktionsmethoden,
  • die Möglichkeiten der Simulation intelligent nutzen,
  • mit neuen Methoden wie Lego Serious Play innovative Produkte konstruieren und
  • Konstruktionsprozesse clever automatisieren.

Bildergalerie

VDI 2221: Produktentstehungsprozesse an aktuelle Anforderungen anpassen

Im Forum "Konstruktionsmethoden" stellt Prof. Dr. Frank Mantwill von der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg die Neuerungen der aktualisierten VDI-Richtlinie 2221 vor. Prof. Mantwill ist Vorsitzender des Fachausschusses im VDI, der die Entwicklungsrichtlinien betreut und die Leitung für die VDI 2221 hatte.

In seinem Vortrag zeigt er, wie Unternehmen dank der Richtlinie VDI 2221 ihre Prozesse der Produktentwicklung auf den Prüfstand stellen und an aktuelle Anforderungen anpassen können.

Die Eckdaten

Smart Engineering Day

Datum: 07. Mai 2020
Uhrzeit: 9 bis 17 Uhr
Frühbucher-Rabatt: Bis 31. März 2020
Ort: Vogel Convention Center, Würzburg
Zum Programm

Die Produktentwicklung methodisch angehen

Die Richtlinie VDI 2221 ist im November 2019 in einer komplett überarbeiteten und nunmehr zweiteiligen Fassung neu erschienen. Damit haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Entwicklungsprozesse kritisch zu prüfen und sie den aktuellen Anforderungen anzupassen, um die zunehmende Komplexität bei gleichzeitig immer kürzeren Entwicklungszyklen zu beherrschen.

  • VDI 2221, Blatt 1: Das Blatt beschreibt ein allgemeines Modell der Produktentwicklung basierend auf einem systematischem Ablauf, bei dem die Entwicklungstätigkeit in logische Phasen gegliedert wird. Das Modell abstrahiert einen realen Entwicklungsprozess. Zur Umsetzung in einer realen Umgebung ist die Berücksichtigung spezifischer Kontextfaktoren erforderlich, die Einfluss auf die Produktentwicklung haben.
  • In VDI 2221 Blatt 2 wird dieses Modell konkret beschrieben. In der Praxis werden oft einzelne Aktivitäten zu Entwicklungsphasen zusammengefasst, an denen sich terminliche oder organisatorische Ablaufpläne orientieren. Eine solche Zusammenfassung kann je nach Produkt, Branche und Organisation im Unternehmen auf unterschiedliche Art und Weise unter Verwendung unterschiedlicher Begriffe erfolgen. Diese vom jeweiligen Produkt bzw. den im Pflichtenheft definierten Anforderungen abhängigen Phasen werden im neuen Blatt 2 anhand realer Entwicklungsprozesse unterschiedlicher Produkte beispielhaft erläutert und dargestellt.

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