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Remote Work Lenovo macht seine stationären Workstations mobil

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Die Corona-Krise kam ohne Vorwarnung. Wer konnte, hat sich ins Home Office zurückgezogen. Doch für Mitarbeiter an stationären Workststations war dies nicht so einfach möglich. Lenovo hat jetzt eine Lösung, die seine stationären Workstations mobil macht.

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Nahtloses Arbeiten mit Lenovo-Workstations auch im Home Office – das ermöglicht Lenovo dank einer Kooperation mit Mechdyne Corporation. Workstation-Kunden erhalten eine kostenlose 120 Tage-Testlizenz.
Nahtloses Arbeiten mit Lenovo-Workstations auch im Home Office – das ermöglicht Lenovo dank einer Kooperation mit Mechdyne Corporation. Workstation-Kunden erhalten eine kostenlose 120 Tage-Testlizenz.
(Bild: Lenovo)

Lenovo hat eine Kooperation mit Mechdyne, einem Anbieter visueller Informationstechnologien geschlossen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit liefert Lenovo eine Lösung zur Unterstützung seiner Kunden in der durch Corona veränderten Arbeitswelt und stellt hierzu seinen Workstation-Kunden eine kostenlose 120 Tage-Testlizenz von TGX Remote Desktop zur Verfügung.

Jederzeit auf stationäre Workstations zugreifen

TGX sei eine der aktuell leistungsfähigsten und effizientesten Remote Desktop-Anwendungen auf dem Markt. Anwender haben damit jederzeit und überall Zugriff auf die Leistung einer beispielsweise Office-gebundenen stationären Workstation mit spezieller Software für zum Beispiel grafisches Design, Produktions- oder Konstruktionszeichnungen, 3D-Visualisierungen oder Künstliche Intelligenz.

Hauptrechenlast erfolgt am Unternehmensstandort

„Viele Unternehmen konnten in den vergangenen Wochen einen Teil ihrer Belegschaft nicht einfach ins Home-Office schicken – speziell die Mitarbeiter an stationären Workstations“, erklärt Christian Krämer, Leiter Workstation Business Unit bei Lenovo für Deutschland und Österreich. „Dank TGX können unsere Kunden diese Mitarbeiter nun beispielsweise mit einem weniger performanten Notebook auch von zu Hause aus arbeiten lassen. Die Hauptrechenlast erfolgt am Unternehmensstandort, während dem Mitarbeiter uneingeschränktes Arbeiten ermöglicht wird.“

Voraussetzung für die Nutzung

Lenovo bietet zusammen mit Mechdyne die TGX-Remote-Software und damit eine der schnellsten End-to-End - von NVIDIA Quadro unterstützte - GPU-Lösungen zur Datenkomprimierung zwischen zwei oder mehreren Workstations an. Voraussetzung für die Nutzung von TGX sind zwei Komponenten: ein TGX-Sender und ein TGX-Empfänger.

  • Der TGX-Sender kodiert Displaypixel, verschlüsselt sie und sendet sie dann über das entsprechende Netzwerk an den TGX-Empfänger. Der TGX-Sender befindet sich auf dem Host, auf dem grafikintensive Anwendungen installiert sind. Der Host kann dabei die stationäre Workstation im Büro oder auch Rechenkapazität in einem Rechenzentrum sein.
  • Die TGX-Empfänger-Anwendung befindet sich auf dem vom Benutzer gewünschten Client-Gerät, beispielsweise einem Think-Pad P1, einem Think-Pad P53 oder einem Think-Pad P73 aber auch einer Think-Station P330 Tiny. TGX wurde auf allen aktuellen Think-Station-Workstations von Lenovo getestet, die die Mindest-Hardwareanforderungen der Software erfüllen.

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