Schraube KVT-Fastening führt Formula Student Racingteams mit Leichtigkeit an den Start

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Das Thema „Leichtbau“ ist nicht nur in der industriellen Fertigung ein aktueller Trend, die Vorreiter dieser Technologie finden sich seit Jahren in den handgefertigten Rennfahrzeugen diverser Formula Student Racing-Teams. KVT-Fastening unterstützt bereits seit 2013 das „Racing Team StarkStrom Augsburg e.V.“ in Form eines Produktsponsorings und hat sein Engagement nun auf drei weitere Teams ausgeweitet

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Der Elektrorennwagen "Elinor" von StarkStrom Augsburg auf dem Hockenheimring.
Der Elektrorennwagen "Elinor" von StarkStrom Augsburg auf dem Hockenheimring.
(Bild: KVT)

Als neue Teams hinzugekommen sind das „Team High Speed Karlsruhe“ der Hochschule Karlsruhe, das „E-Buggy Team“ der Hochschule Bochum sowie „e-gnition Hamburg“ der TU Hamburg-Harburg. Bei allen entstehen in Handarbeit Rennboliden im Leichtbau, die mit Elektro- bzw. Verbrennungsmotoren angetrieben werden. Angefangen vom Chassis über die Karosserieverkleidung auf Basis von GFK- und CFK-Werkstoffen bis hin zum Fahrwerk und den Antriebselementen werden dabei – abgesehen von wenigen Ausnahmen, wie etwa den Reifen und Dämpfern – alle Komponenten von den Teams selber gefertigt. Dabei kommt es auf jedes Gramm an, hängt davon doch das Leistungsgewicht ab. KVT-Fastening sponsert die Teams mit den für den Leichtbau nötigen speziellen PEM, Big Head und Serpress Verbindungselementen und steuert zusätzlich „unbezahlbares“ Know-how in Form von Tipps und Tricks bei.

PEM Befestiger beim Racing Team Stark Strom Augsburg e.V.

Der Erstkontakt mit dem „Racing Team Stark Strom Augsburg e.V.“ kam bereits im Jahr 2013 zustande und wurde seitdem ohne Unterbrechung weitergeführt. Björn Hauffe, CEO & Manager Low Voltage Systems, blickt zurück: „Wir standen damals vor dem Problem, dass wir in den Werkstoff Kohlefaser kein Gewinde schneiden können – vor allem nicht bei der benötigten Gewindegröße M2.5. Also begaben wir uns im Internet auf die Suche nach einer Alternative und wurden bei KVT-Fastening fündig. Von da an lief alles absolut unbürokratisch und vor allem schnell ab: Im Nu wurden die benötigten PEM Befestiger geliefert und wir konnten damit arbeiten.“ Bei Stark Strom kommen die Einpressmuttern bei der Fertigung des Akkus sowie an vielen weiteren Stellen im Fahrzeug zum Einsatz.

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Big Head Elemente bei High Speed Karlsruhe und der Hochschule Bochum

In der Hochschule Karlsruhe entsteht der mit einem Motorradmotor angetriebene Rennwagen F-109. Aus Gewichts- und Stabilitätsgründen kommt hier ein selber entwickeltes und gefertigtes Monocoque-Chassis zur Verwendung. Die Big Head Befestiger sorgen für eine sicher verschraubbare Verbindung sämtlicher Bauteile – wie dem Lenkgetriebe, der Pedalerie, des Tanks und viele weiterer – mit dem verwindungssteifen Rahmen. Simon Endres, Teamleiter Business und Administration, dazu: „Die Big Head Elemente sind eine echte Bereicherung für unser Projekt. Denn dadurch konnten wir unseren Konstruktions- und Fertigungsaufwand minimieren, insbesondere was die Vorlaufzeit für die Monocoque-Fertigung angeht.“

Ihre Leistungsfähigkeit stellen die Big Head Befestiger auch bei der Hochschule Bochum unter Beweis. Hier entsteht in einem Studentenprojekt ein solarbetriebener Elektro Buggy. Die von KVT-Fastening zur Verfügung gestellten Big Head sorgen für den mechanischen Halt aller elektrischen Komponenten in der Elektro-Box. Mathias Korczak, Student Master Mechatronik, dazu: „Die Elektro-Box besteht aus Kohlenstofffasergewebe. Daher können wir keine Bohrungen anbringen. Diese würden sich -– vergleichbar wie bei einem Bleistift, bei dem sich das Graphit beim Schreiben abreibt – mit der Zeit vergrößern und die Konstruktion schwächen. Die Big Head Elemente von KVT-Fastening stellen für unser Befestigungsproblem eine super Lösung dar und haben uns im Buggy-Projekt sehr geholfen.“ Darüber hinaus ist der Einsatz dieser Befestiger in einer weiteren Box für elektrische Komponenten sowie bei der Solardachfläche geplant.

Serpress ST Muttern bei der Technischen Universität Hamburg-Harburg

Bei der TU Hamburg-Harburg wird der elektrisch betriebene Rennwagen „egn15“ hergestellt. Aktuell steht in der Produktion die Fertigung der Batterie an. Zur Verbindung der Akkuzellen kommen M3-Schrauben sowie die von KVT-Fastening zur Verfügung gestellten selbstsichernden Muttern Serpress zum Einsatz. Mit diesen neuen Bauteilen wird sichergestellt, dass sich innerhalb des Akkus keine Zellverbindungen durch Vibrationen lösen. (jup)

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