Kupplung Kurze Schaltzeit der Sicherheitskupplung schützt Maschinen
Sicherheit spielt eine immer größere Rolle in unserem täglichen Leben. Frühwarnsysteme in der Natur, perfekte Sicherheitseinrichtungen im Automobilbau und nicht zuletzt die finanzielle Absicherung wirken beruhigend auf unser Leben. Hausmann + Haensgen präsentieren eine Überlastkupplung, die innerhalb von Millisekunden reagiert, um Anlagen zu schützen.
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Auch in der Industrie sichert man die Maschinen gegen Überlast ab. Denn neben teuren Reparaturen führen Maschinenstillstände und Produktionsausfälle zu erheblichen Ertragsausfällen.
Im 24 Stunden Betrieb schützen reib- und formschlüssige Sicherheitskupplungen die Maschinen- und Anlagenteile in Produktionsanlagen, Fördereinrichtungen oder Werkzeugmaschinen. Sie gehören zu den Überlastkupplungen und trennen bei unzulässig hohem Drehmoment An- und Abtrieb im Millisekundenbereich voneinander. Nachdem die Überlastursache beseitigt ist, rastet die Kupplung automatisch wieder ein, die Maschine ist sofort betriebsbereit und ein Produktionsausfall oder Schlimmeres konnte verhindert werden.
Sicherheitskupplung lässt sich in bestehende Antriebssysteme integrieren
Mit der SSK-Komakt, eine Weiterentwicklung der bewährten Hatorq-Sperrkörperkupplungen, ergänzt Hausmann + Haensgen sein Programm an Sicherheitskupplungen und kommt damit den Forderungen nach hoher Präzision und Fertigungsqualität nach. Dank einer kompakten, kleinen Bauweise und eines geringen Massenträgheitsmomentes lässt sich die neue Kupplung gut in bestehende Antriebssysteme integrieren.
Um dem hohen Maß an Abschalt- und Wiederholgenauigkeit gerecht zu werden, charakterisieren besonders drei wesentliche Hauptmerkmale die Eigenschaften dieser Sicherheitskupplung: Das spielfreie Prinzip, kurze Schaltzeiten und eine spezielle Federkennlinie.
Das neue Kugel-Rast-Prinzip und die Konusklemmverbindung gewährleisten Drehsteife und absolute Spielfreiheit in beiden Drehrichtungen. Drehmomente von 5 bis 740 Nm und Drehzahlen bis zu 4000 1/min werden durch degressiv betriebene Tellerfedern im Millisekundenbereich kontrolliert.
Flansch- und Nabenteil sind durch Sperrkörper (Kugeln) unter Federdruck formschlüssig miteinander verbunden. Die Kugeln werden durch einen axialbeweglichen Schaltring in formgefräste Sitze gedrückt. Wird das eingestellte Drehmoment überschritten, werden die Kugeln gegen die Federkraft aus ihren Sitzen gehoben und rasten aus. Durch das Ausheben der Sperrkörper verschiebt sich der Schaltring axial gegen die Federkraft. An- und Abtrieb sind somit voneinander getrennt und rasten je nach Funktionssystem erst wieder ein, wenn die Überlastursache beseitigt ist. Ein Not-Aus-Schalter verhindert zudem ein längeres Durchrasten und damit den Verschleiß der Sicherheitskupplung.
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