Kupplungen Kupplungssysteme von Centa für Bahnanwendungen
Centa stellt auf der InnoTrans 2010 Antriebslösungen für die Bahntechnik vor. Die Anforderungen an Kupplungen für Bahnanwendungen sind hoch: Hohe Temperaturen, wechselnde Umwelteinflüsse sowie erhebliche Laufleistungen erfordern zuverlässige und robuste Produkte. Dafür hat Centa unterschiedlichste Kupplungssysteme im Programm.
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Die Einsatzmöglichkeiten der Kupplungen und Gelenkwellen von Centa sind äußerst vielfältig. Branchenlösungen für die Schiene stellt das Unternehmen auf der InnoTrans 2010 vor.
Neu im Portfolio von Centa ist die Centaflex-T für den radsatznahen Einsatz in Straßenbahnen, Light Rail Vehicles und Lokomotiven. Die Keilpaketkupplung soll extrem hohe Leistungsdichte mit einer äußerst kompakten Dimensionierung vereinen. Die Baureihe ist in Größen von 1 200 Nm bis 17 000 Nm Nennmoment verfügbar. Gegenüber herkömmlichen Keilfederlösungen bietet sie Montage-, Handhabungs- und Kostenvorteile: Durch den konstruktiven Einsatz eines weiterentwickelten radial-axialen Verschraubungskonzeptes entfällt der Wellenstern, zudem konnte die Anzahl der Keilfederelemente durch eine optimierte Geometrie reduziert werden.
Ebenfalls neu im Programm ist eine drehstarre Stahlmembrankupplung als äußerst kompakte Lösung für elektrische Einlager-Antriebe im Drehgestell. Die Kupplung wird optional mit einer Überlasteinheit zum Schutz vor Drehmomentstößen angeboten, die den Kraftschluss bei Überschreiten des eingestellten Rutschmomentes unterbricht. Ihre Auslieferung erfolgt mit eingestelltem Rutschmoment und individuellem Kalibrierungsprotokoll.
Kupplung Centamax in Dieselloks bereits im Einsatz
Die zuverlässige und robuste Centamax wird bereits in Diesellokomotiven zwischen Motor und Getriebe bzw. bei dieselelektrischen Antrieben zwischen Motor und Generator eingesetzt. Ihr Leistungsspektrum umfasst 100 bis 45 000 Nm. Aufgrund ihrer Elastizität verschiebt die Kupplung kritische Drehzahlen in niedrige Bereiche, so dass der gesamte Betriebsdrehzahlbereich des Motors uneingeschränkt und bei nur geringen Dauerwechselmomenten ausgenutzt werden kann.
Mit der Centax-V liefert Centa eine hochelastische Vorschaltkupplung für Bahnantriebe, die mit einer Kardanwelle zur Leistungsübertragung ausgestattet sind. Die Baureihe wird serienmäßig in 16 Größen für Drehmomente von 230 bis 44 000 Nm angeboten. Durch ihre Vorschaltung wird eine hohe Drehelastizität erzielt, die gefährliche Resonanzen auf niedrigere Drehzahlen unterhalb des Arbeitsbereiches verschiebt.
Gelenkwelle für eingeschränkten Bauraum im Radantrieb
Eine kostengünstige und robuste Gelenkwelle für dieselelektrische Nebenantriebe hat Centa mit der [link [http://www.centa.info/?show=products&c=de&nr=32] [Centaflex-A]]$ im Programm. Die Welle lässt sich in der Länge individuell an die jeweilige Einbausituation anpassen und steht für Nenndrehmomente bis 12 500 Nm zur Verfügung. Ihr Konstruktionsprinzip basiert auf einem hochelastischen und äußerst verlagerungsfähigen Gummielement, das den Ausgleich beträchtlicher Verlagerungen sowie hervorragende Dämpfungseigenschaften bei nur geringen Rückstellkräften gewährleistet.
Für den Einsatz unter eingeschränkten Bauraumverhältnissen im Radantrieb geeignet ist die kurz bauende und leistungsstarke [link [http://www.centa.info/?show=products&c=de&nr=43] [Centalink]] für Nenndrehmomente bis 150 000 Nm. Die mit gummielastischen Buchsen verschraubten Lenker der Gelenkwelle erlauben laut Hersteller den Ausgleich beträchtlicher Versatzwerte, bieten hervorragende Dämpfungseigenschaften und einen hohen Grad an elektrischer Isolation. Ihr Konstruktionsprinzip soll den Aufwand für Montage-, Service- und Instandhaltungsarbeiten auf ein Minimum reduzieren.
InnoTrans 2010: Halle 20, Stand 124
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