Medienkupplung

Kuppeln ohne zusätzlichen Hub

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Automatisiertes Kupplungssystem spart den Hub

Konventionelle Kupplungselemente führen zum Kuppeln eine Hubbewegung aus. Dazu stehen Kupplungsnippel und -mechanik koaxial gegenüber. Sind beide miteinander gekuppelt und stehen sie unter Druck, wirkt zwischen ihnen die Kupplungskraft. Sie muss kraft- oder formschlüssig von außen aufgenommen werden.

Die patentierte automatisierte Kupplungsmechanik (AKM) verbindet die Kupplungsteile bzw. Bauteile ohne zusätzlichen Hub. Ihr genügt lediglich ein (vorhandener) Spalt z. B. bis 1,4 mm zwischen den Kupplungselementen. Er lässt die gewünschte Drehbewegung im entkuppelten Zustand zu. Das hydraulisch betätigte System erübrigt z.B. an Drehtischen die sonst erforderliche Hubeinrichtung. Wechseltische oder Paletten lassen sich allein per radialem Verschieben kuppeln.

Beide Kupplungsflächen der AKM sind stirnseitig eben, sodass der Anwender sie aus beliebigen axialen und radialen Positionen zum Kuppeln ansteuern kann. Den Hub führt anschließend ein interner Bewegungskolben aus. Ein gezieltes Ansteuern einzelner Anschlüsse ist möglich. (qui)

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