Organoblech Kunststoff-Metall-Verbund für Frontend

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Das Hybridfrontend des Audi A8 ist das Ergebnis einer engen Kooperation zwischen Automobilhersteller, Systemlieferant und Rohstoffproduzent.

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Aus Organoblech besteht ein dünnes U-Profil, welches im Untergurt des Hybridfrontends eingesetzt wird (Bild: Lanxess)
Aus Organoblech besteht ein dünnes U-Profil, welches im Untergurt des Hybridfrontends eingesetzt wird (Bild: Lanxess)

In dem Hybridbauteil kommt neben Aluminium-Blech erstmals leichtes Organoblech zum Einsatz. Aus dem Leichtbauwerkstoff besteht ein 1,0 Millimeter dünnes U-Profil, welches im Untergurt des Hybridfrontends eingesetzt wird. Daraus resultiert im Vergleich zu einem Einleger aus Aluminium eine Gewichtseinsparung von 20 Prozent. Zur Produktion des Hybrid-Frontends wird zunächst das Organoblech-Halbzeug separat verformt und dann zusammen mit drei Aluminiumblechen in das Spritzgießwerkzeug eingelegt. Anschließend werden die Bleche umspritzt und mit Verrippungen und Versteifungen versehen. Im Organoblech und beim Spritzgießen findet jeweils ein mit 30 Prozent Glasfasern verstärktes Polyamid 6 des Spezialchemie-Konzerns LANXESS Verwendung.

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