Kugelgewindetrieb Kugelgewindetrieb mit geringer Reibung und massiver Verlängerung der Lebensdauer

Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

Kugelgewindetriebe in Werkzeugmaschinen haben einen großen Einfluss auf die Positioniergenauigkeit einer Servoachse. Vor diesem Hintergrund erzielen ETA+ -Kugelgewindetriebe von Steinmeyer eine rund 50%ige Steigerung der Mutternsteifigkeit bei einer gleichzeitigen Reduktion der Reibung um etwa zwei Drittel.

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Die Diskussion um die benötigte Güteklasse bei Kugelgewindetrieben wird häufig mit der Bemerkung beendet, das keine hohe Genauigkeit für eine bestimmte Anwendung erforderlich sei, oder das ein direktes Meßsystem vorhanden sei und ein hochgenauer Kugelgewindetrieb daher unnötig.

Die erste Aussage ist noch nachvollziehbar. Bei manchen Anwendungen ist die geforderte Positioniergenauigkeit tatsächlich in einem Bereich, der mit praktisch jedem Kugelgewindetrieb erreichbar ist. Und der Zusammenhang zwischen „Güte“ und Eigenschaften wie Lebensdauer oder Schwingungsverhalten ist weniger prominent und oft kaum nachweisbar. Die Behauptung aber, die Anforderungen an den Kugelgewindetrieb seinen minimal, weil ja ein Meßsystem vorhanden sei, ist in vielen Fällen schlichtweg falsch.

Das Problem fängt bei der DIN bzw. ISO-Norm an

DIN bzw. ISO-Norm definieren die Güte eines Kugelgewindetriebes über die Steigungsabweichung. Zwar werden andere Eigenschaften wie die Geradheit der Spindelwelle und Konzentrizität der Lagerzapfen einbezogen, doch erfolgt die Bewertung der Positioniergenauigkeit rein statisch über die Steigungsabweichung.

Lediglich die Angabe von bestimmten Toleranzen des Reibmomentes –allerdings im unbelasteten Zustand – deutet darauf hin, das der Kugelgewindetrieb Teil eines Regelkreises darstellt, dessen Funktion unter Umständen durch übermäßige Störgrößen beeinträchtigt wird. (Mehr zum Kugelgewindetrieb mit ETA+-Technik lesen Sie auf den folgenden Seiten)

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