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Die Möglichkeiten, die sich ETA+-Kugelgewindetrieben auftun, sind vielfältig
Kleinerer Schleppfehler bedeutet ruhigerer Lauf der Achse und damit sicht- und meßbar bessere Werkstückoberflächen. Kleiner Schleppfehler in Verbindung mit höheren Verstärkungen bedeutet aber auch höhere mögliche Vorschübe bei der Bearbeitung von Freiformflächen oder bei der Unrundbearbeitung.
Die Diskussion des Regelverhaltens von Kugelgewindetrieben beschränkte sich bisher hauptsächlich auf die Definition von Toleranzgrenzen für das Reibmoment. Steifigkeiten wurden allenfalls statisch über die Einfederung des stehenden Kugelgewindetriebes unter Last betrachtet – oft nur in Druckrichtung. Doch auch Zug-/Druckversuche wurden bisher nur am gegen Drehung blockierten Kugelgewindetrieb durchgeführt.
Der Erfolg, den die ETA+ Technik am Markt hat, zeigt aber die Grenzen dieser statischen Betrachtungsweise auf. Kugelgewindetriebe müssen als Teil des Regelkreises sich „formelkonform“ verhalten, d.h. jeder Drehbewegung muss unabhängig von Last und Geschwindigkeit, und unabhängig von vorangegangenen Bewegungen, zu einer exakt vorausberechenbaren Axialbewegung führen. Dies ist ein zukünftig nicht mehr zu vernachlässigendes Qualitätsmerkmal.
Das aber der „Nebeneffekt“ der geringeren Reibung, nämlich die massive Verlängerung der Lebensdauer, auch allein schon Grund genug für den Umstieg auf die ETA+-Technik sein kann, zeigt ein Erfahrungsbericht der Firma Hermle.Das Interview mit Tobias Schwörer von Hermle lesen Sie nur auf www.konstruktionspraxis.de über den Link.
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