Wärmemanagement

Kühlleistung auf dem Prüfstand

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Prüfzeichen gibt den Kunden Sicherheit

Bei den Prüfungen des TÜV Nord konnten alle Kühlgeräte der Toptherm-Serie, zu denen auch die „Blue e“-Kühlgeräte gehören, die angegebenen Leistungsdaten erreichen. Teilweise lag die Kühlleistung sogar um bis zu 10 % über dem vom Hersteller angegebenen Wert. So hatte das Wandanbaukühlgerät der Toptherm-Serie mit einer Nennkühlleistung von 2.000 W in der Messung eine Gesamtkühlleistung von etwa 2.200 W.

Auch die hohe Energieeffizienz der Geräte wurde bestätigt: Das oben genannte Gerät in der 230-V-Ausführung bei 50 Hz hat einen EER von 2,40 – die elektrische Leistungsaufnahme beträgt also nur gut 900 W. Alle Toptherm-Kühlgeräte dürfen ab sofort das Prüfzeichen des TÜV Nord tragen. Dadurch verpflichtet sich Rittal gleichzeitig, regelmäßige Produktkontrollen durchführen zu lassen. Weiterhin hat sich Rittal durch das Prüfzeichen dazu verpflichtet, alle leistungsrelevanten Änderungen an den Geräten dem TÜV Nord zu melden und gegebenenfalls prüfen zu lassen. Damit hat der Kunde die Sicherheit, dass er tatsächlich die Kühlleistung und Energieeffizienz zur Verfügung hat, die auch angegeben wird.

Kältemaschinen flexibel anpassbar

Zusätzlich zu seiner zertifizierten Kühlgerätetechnik zeigt Rittal auf der Hannover Messe 2013 auch eine zweite Generation an modularen Chillern. Um noch stärker auf die Belange einzelner Industriebranchen, vor allem dem Maschinenbau eingehen zu können, und die Verfügbarkeit zu erhöhen wurden die Rückkühlanlagen mit optimierter Thermodynamik und umfangreichen Optionspaketen weiterentwickelt. Damit lassen sich Kundenanforderungen jetzt noch flexibler realisieren.

Mit dem Toptherm-Chiller steht eine standardisierte Rückkühlerlösung auf Basis des TS-8-Schaltschranksystems zur Verfügung. Die Baureihe ist aus wenigen modularen Einheiten wie Wasser- und Kältemodulen sowie einem Elektromodul mit Steuerung aufgebaut. Sie ist aber trotzdem so flexibel, dass mit sieben Leistungsgrößen die gängigen Kühlleistungsbereiche von 8 bis 40 kW abgedeckt sind. Um die Chiller auch in bestehende Schaltanlagen integrieren zu können, gibt es die neue Rückkühler-Generation, statt der bisherigen 800 mm, jetzt in 600 mm tiefen Schränken im Industriestandard an.

Neuer Platz für den Lüfter: auf dem Dach

Für eine optimierte Thermodynamik sitzt der Verflüssigerlüfter jetzt nicht mehr im Inneren des Schrankes, sondern auf seinem Dach. Dadurch lässt sich die Wärme nach außen abführen und die Wärmebelastung des Elektronikmoduls verringern. Zur Standardausführung gehören die Einstellung der Temperaturregelung über Festwert oder Differenzwert sowie eine Microcontroller-Regelung. Die Controllerlogik verringert dabei die An/Aus-Schaltzyklen der Hauptkomponenten wie Kompressor, Verflüssigerlüfter und Mediumpumpe – und steigert damit die Energieeffizienz. Um die Sicherheit und Verfügbarkeit der Anlage zu erhöhen, wurden eine Überwachungsfunktion zum Vereisungsschutz am Plattenwärmetauscher sowie ein Berührungsschutzgitter am Lufteintritt integriert. Die CE-Konformität sowie eine bifrequente Ausführung in 400V/50Hz und 460V/60 Hz sind wichtige Voraussetzungen für den weltweiten Einsatz.

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