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Härte des Schweißguts konnte reduziert werden
Für Verbindungen am HCT690T+Z100 bietet sich die neu entwickelte Kurzzeitwärmebehandlung besonders an. Es wurde die Anwendbarkeit von zwei unterschiedlichen Systemen vorgestellt und deren Bedeutung auf die Verbindungseigenschaften präsentiert. Eine wesentliche Reduzierung der Härte des Schweißgutes und der Wärmeeinflusszone konnte nachgewiesen werden. Dieses Ergebnis wurde durch die realisierten Schlagzuprüfungen bestätigt. Die Zerstörung der Probe erfolgte erst bei einer wesentlich höheren Energie als dies bei unbehandelten Proben registriert wurde. Die zugeführte Energie wurde mit einer Strom-Spannungs-Zeit-Messung ermittelt. Hinzu kamen systematische Messungen der Abkühlzeiten. Erst die Kombination von Zusatzwerkstoff und Verarbeitungstechnologie führte zur Herstellung von Verbindungen, die den Grundwerkstoffeigenschaften weitesgehend entsprechen. Als Beurteilungskriterien dienten die Reaktionen auf quasistatische, zyklische und schalgartige Belastung der hergestellten Proben. Zusätzlich wurden korrosive und metallogarfische Prüfungen herangezogen.
Zusätzliche Informationen in einer Datenbank
Alle Untersuchungsergebnisse des FOSTA-Forschungsvorhabens wurden in einer Datenbank zusammengefasst. Der Nutzer wird menügesteuert von der Aufgabenstellung bis zur Schweißanweisung geführt. Zusätzlich werden Informationen zu den Verbindungseigenschaften, der Bruchlage, den Fügeparametern sowie die Ergebnisse der metallografischen Untersuchungen bereitgestellt. Der Bericht zu dem Forschungsvorhaben enthält ein Schweiß-Zeit-Temperatur-Umwandlungs-Schaubild für den HCT780X+Z100 (1.0943) - auf dessen Grundlage die theoretische Betrachtung zur Beurteilung der Wärmeeinflusszone beruhen.
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