Virtual Reality

Konstruieren in der virtuellen Realität

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Virtual Reality im Schiffbau

Auch für den Schiffbau ist der Einsatz moderner, digitaler Entwicklungs- und Evaluierungstools heute unverzichtbar, um sichere Prognosen über die zukünftigen Eigenschaften eines Schiffes zu treffen. Die Vorhersage darüber, wie sich bestimmte Entwurfs- und Konstruktionsänderungen auf das Gesamtsystem Schiff auswirken, lässt sich mit Hilfe moderner Simulations- und Visualisierungstechnologien deutlich leichter und schneller treffen als bisher.

Das Konzept der "Visual Decision Platform" trägt den besonderen Herausforderungen beim Entwurf und der Konstruktion von Schiffen Rechnung. Das gilt insbesondere für den Umgang mit den heterogenen Datenstrukturen (multiple, diskrete Autorensysteme), den hohen Abstimmungsbedarf in Entwurf und Detailkonstruktion (insbesondere bei verteilten, kooperativen Projekten) und den hohen Interaktionsgrad zwischen Zulieferer und Kunde während der Konstruktions- und Bauphase (ausgelöst durch den hohen Zeit- und Kostendruck bei der Konstruktion und Fertigung und die oft sehr komplexen Systeme und Anlagen).

Virtual Reality im Maschinenbau

Hersteller von Maschinen und Anlagen haben mit einer Reihe von neuen Herausforderungen zu kämpfen. Auf der einen Seite gibt es eine wachsende Forderung nach kundenspezifischeren Produkten im Maschinenbau. Auf der anderen Seite bedingen diese Anforderungen eine immer größer werdende Komplexität der Produkte und der damit verbundenen Entscheidungsprozesse. Diesen Anforderungen wird durch den Einsatz moderner Entscheidungsplattformen, wie der "Visual Decision Platform" Rechnung getragen.

Durch den Einsatz dieser Virtual Reality Technology können individuelle Anforderungen des Kunden berücksichtigt und speziell zugeschnittene Einzellösungen realisiert werden. Eine frühzeitige, effiziente Fehlererkennung und eine frühe, realitätsnahe Darstellung des digitalen Prototyps birgt enorme Kosteneinsparungspotenziale. Um den sich permanent verändernden Anforderungen der Kunden schnell gerecht werden zu können, bedarf es standardisierter Baukastensysteme und Teilbaugruppen, die zu flexiblen Individualsystemen zusammengestellt werden können.

Im Einzelnen bedeutet dies: Verständliche Darstellung komplexer Maschinen und Anlagen für die Diskussion in fach- und funktionsübergreifenden Teams oder Kundenpräsentationen.

Möglichkeit zur vollständigen Visualisierung von großen Baugruppen über die datentechnische Zusammenführung von CAD-Daten unterschiedlicher Teilbereiche wie z. B. Stahlbau und Verrohrungen.

Durchführung von "Large Scale Reviews" mit interaktiver "Begehung" der Anlagen/Maschinen zur besseren Fehlererkennung und -reduzierung

Operating-Schulungen am virtuellen Prototyp, um die Inbetriebnahmephase zu verkürzen und zu vereinfachen

Innovative und effektvolle Präsentation von Produkten auf Veranstaltungen und Messen. (Fazit der Redaktion)

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