Handhabung Kleinstteile prozesssicher zuführen
Die Hybrid Linearförderer von Afag sind modular aufgebaut und wahlweise mit Magnet- oder mit Piezoantrieb erhältlich. Die Unterschiede liegen in der Schwingfrequenz und in der Schwingweite.
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Die qualitative und vor allem produktive, wirtschaftliche Montage von mechatronischen und mikrosystemtechnischen Baugruppen und Komplettgeräten hängt in hohem Maß von der ordnungsgemäßenund prozesssicheren Zuführung der miniaturisierten Komponenten ab. Afag befasst sich in der Zuführtechnik schon seit Jahren mit dieser Thematik und hat hier ein außerordentliches Know-how vorzuweisen.
Die Kleinstteile-Zuführung erfordert kleine Schwingweiten der Förderer, eine sehr fein abgestimmte Fördercharakteristik, und vor allen Dingen einen minimierten „Mikro-Wurf“. Ergänzt um feste Schnittstellen und minimale Übergangsspalte zwischen den einzelnen mechanischen Einheiten (Vibrationsförderer, Linearförderer, Übergabestation ans Handlingsystem), können auch sehr kritische Komponenten zuverlässig zugeführt werden. Nicht zuletzt ist dabei ein konstantes Förderverhalten unerlässlich, was wiederum hochpräzise gefertigte und gefinishte Förder-, Sortier- und Vereinzelungselemente voraussetzt.
Schwingförderer – dabei handelt es sich um schwingfähige Feder-Massen-Systeme, die nahe ihrer Eigenfrequenz erregt werden. Die Eigenfrequenz ist wesentlich durch die Steifigkeit c und Masse m des Systems bestimmt. Die Erregerfrequenz ergibt sich aus der Netzfrequenz und kann, beim Einsatz von Frequenzumrichtern oder Frequenzgeneratoren, variabel sein.
Afag beherrscht die mechanische und elektronische Eigenfrequenz, wodurch Resonanz-Instabilitäten verhindert werden und sich stabile Prozessbedingungen ergeben.
Schwingkräfteausgleich – das bedeutet, Schwingungen zu erzeugen und dort zu nutzen, wo sie für Förder- und Sortiervorgänge notwendig sind, und zu eliminieren, wo sie störenden Einfluss auf die Zuführtechnik, die Handling-Peripherie oder Anlagen-Funktionen ausüben können.
Antriebskonzept verzichtet auf Dämpfelemente
Definierte Schnittstellen – exakt fixierte, minimalste Übergänge zwischen Fördertopfauslauf, zwischen Förderschienen, zwischen Förderschiene und Vereinzelungseinheit. Das Afag-Antriebskonzept erlaubt den Verzicht auf Dämpfelemente unter den Linearförderern und gewährleistet präzise Übergänge zwischen allen Zuführ-Einheiten.
CAD-/CAM-Präzisionsfertigung – auf der Basis einer 3D-CAD-Konstruktion entstehen NC-Programme für die vollautomatische 5-Achsen-Komplettbearbeitung von Fördertöpfen und Sortiereinrichtungen aus Kunststoff, Aluminium oder Edelstahl. Durch die 5-Achsen-Bearbeitung ist auch eine absolut reproduzierbare Ersatzteilfertigung garantiert.
Bei den Afag Hybrid Linearförderern – modular aufgebaut und wahlweise mit Magnet- oder mit Piezoantrieb auszurüsten - liegen die Unterschiede in der Schwingfrequenz und in der Schwingweite. Der Piezoantrieb erzeugt kleine Schwingweiten bei höheren Frequenzen, der Magnetantrieb erzeugt größere Schwingweiten bei niedrigeren Frequenzen. Die Hybrid-Linearförderer des Typs HLF-M (Magnetantrieb) bzw. HLF-P (Piezoantrieb) sind in ihren Abmessungen gleich und damit kompatibel bezüglich Ausrüstungs-Flexibilität für spezifische Zuführ-Aufgaben.
Afag liefert sowohl die einzelnen Zuführtechnik-Komponenten inklusive Stromversorgung und Steuerungseinheit, als auch komplette Zuführstationen, die als betriebsbereite Einheiten an die Montageanlage angedockt werden. (jv)
Motek 2012: Halle 3, Stand 3215
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