Kabel Kabel-Management sorgt für Sicherheit
Ein umfassendes Kabel-Management ermöglicht den einfachen, schnellen und dauerhaften Einsatz von Kabeln und Leitungen. Phoenix Contact ht die passenden Komponenten im Portfolio.
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Die Kabelführung und –verlegung sollte sich für den Anwender so einfach und flexibel wie möglich gestalten. Dazu werden – in unterschiedlichen Farben und Ausführungen - Verdrahtungskanäle benötigt. Sie kommen in den Schaltschränken des Maschinen- und Anlagenbau zum Einsatz, und zwar je nach Anforderung in halogenfreien und halogenhaltigen Varianten.
Mit Kabelführung Ordnung schaffen
In der Gebäudetechnik werden die Kabel in Kabeltrassen verlegt, die auch Kabelpritschen genannt werden. Die Kabel werden dabei meist an der Decke oder am Boden entlang geführt. Die Kabeltrassen müssen leicht zugänglich sein, damit Kabel auch ohne großen Aufwand noch nachträglich verlegt werden können. Zur Verlegung der Kabel wird meist ein offenes - gelochtes oder ungelochtes - U-förmiges Stahl-blech verwendet, in dem die Kabel meist ohne weitere Befestigung geführt werden. Durch die offene Form der Trasse lassen sich die Kabel leicht verlegen und einfach nachrüsten. Geschlossene Varianten kommen bei Trassen zum Einsatz, die gerade nicht leicht zugänglich sein sollen – etwa auf Flughäfen und Bahnhöfen oder in Parkhäusern.
Führungsketten schützt Kabel vor Beschädigung
Für Kabel, die nicht starr in einem Verdrahtungskanal oder einer Kabeltrasse verlegt werden, sondern an beweglichen Maschinen, gibt es Kabelführungsketten - auch Energieführungsketten genannt. Die Führungskette dient als Träger der Kabel und schützt diese zugleich vor Beschädigung. In der Führungskette kann das Kabel nicht über den vorgegebenen Biegeradius des Kabels gebogen werden. Die Kabelführungsketten aus Kunststoff oder Metall sind je nach Anforderung schmaler oder breiter gestaltet.
In öffentlichen Gebäuden sind halogenfreie Verdrahtungskanäle nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch sicherer. Im Brandfall ist die Rauchgasentwicklung bei PVC extrem hoch – dabei werden korrosive Gase freigesetzt, die nicht nur gesundheitsschädlich sind, sondern auch Spuren an Gebäuden hinterlassen. Dennoch wird weiterhin PVC eingesetzt, und zwar aus folgenden Gründen: schwere Entflammbarkeit, chemische Beständigkeit, selbstverlöschendes Verhalten. Sowohl Sauerstoff als auch Ozon greifen PVC nicht an.
Brandverhalten und Gasentwicklung entscheidend bei Kabelauswahl
Auch bei den Kabeln und Leitungen selbst kommt es auf die richtige Auswahl an. In nationalen Normen wie in der DIN VDE 0472 sowie in deren internationalem Pendant IEC 60332 werden Brandverhalten und Gasentwicklung beschrieben. Auch Zulassungen helfen bei der Auswahl des Materials. Viele Zulassungen sind länderspezifisch. Andere - wie etwa die amerikanische UL (Underwriters Laboratories)-Zulassung - haben sich weltweit durchgesetzt und dürfen bei Produkten, die international vermarktet werden, nicht fehlen. Eine Zulassung der Produkte nach UL ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, wie es bei der CE-Kennzeichnung der Fall ist, dennoch kann es bei nicht zugelassenen Produkten besonders im amerikanischen Raum zu Problemen bei der Einfuhr kommen.
Neben länderspezifischen Zulassungen gibt es branchenspezifische Normen und Zulassungen, etwa der Germanisch Lloyd oder Bureau Veritas im Schiffbau. In der Chemie-Industrie ist die DIN EN ISO 175 von Bedeutung – sie dokumentiert die Beständigkeit gegenüber bestimmten Chemikalien. Bei den Produkten von Phoenix Contact kann der Kunde aus zahlreichen unterschiedlichen Materialien auswählen. Zudem sind nahezu alle relevanten Zulassungen – wie UL, CSA (Canadian Standards Association), GOST (Gosudarstvenne Komitet Standartov) und VDE (Verband Deutscher Elektrotechniker e.V.) - vorhanden. Auch Sonderprüfungen werden auf Anfrage rasch durchgeführt.
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