Kabel

Kabel-Management sorgt für Sicherheit

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Kabelbündelung mit Schläuchen und Bindern

Zur Bündelung der Kabel existieren Spiral-schläuche und Kabelbinder. Spiralschläuche können aufgrund ihrer Wendelstruktur nachträglich schnell und einfach an eine beliebige Stelle montiert werden. Daher wird im Anlagen- und Schaltschrankbau auf diese Art der Kabelbündelung gern zurückgegriffen. Auch in der Automobil-branche wird diese Methode wegen der Silikon- und Halogenfreiheit der Produkte gern eingesetzt. Spiralschläuche bieten neben ihrem Schutz bei leichter mechanischer Beanspruchung auch ein optisch ansprechendes Bild im Schaltschrank.

Kabelbinder bis zehn Jahre beständig

An die Kabelbinder werden höhere Anforderungen gestellt – ihr Einsatzbereich ist kaum einzugrenzen. Neben den Anforderungen, die aus den oben erwähnten Zulassungen resultieren, kommen applikationsspezifische Anforderungen hinzu. Im Außeneinsatz zum Beispiel müssen die Kabelbinder gegen Witterungseinflüsse und UV-Strahlung beständig sein. Getestet wird dies nach ISO 4892 (QUV-B 600h) – was bei konstant hoher Temperatur eine Beständigkeit im Freien von circa zehn Jahren dokumentiert. Auch eine Temperatur von 145°C müssen sie kurzzeitig aushalten. In der Lebensmittelindustrie gibt es auch die Anforderung, dass das Material detektierbar ist - eine Anforderung, die gegen Verunreinigungen im Produktionsprozess an das Material gestellt wird. Ein exakt abgestimmter Anteil an speziellen Metallen wird dem Kunststoff zugefügt, sodass dieser zum einen durch seine auffallende Farbe optisch gut erkennbar ist. Zum anderen kann der Kunststoff mittels Röntgengeräten und Metalldetektoren oder auch magnetisch identifiziert werden.

Auch diese Anforderungen erfüllt das Produktprogramm von Phoenix Contact - sowohl bei den Kunststoff- wie bei den Metallkabelbindern. Darüber hinaus bietet Phoenix Contact ein breites Spektrum an Zubehör an.

Schutz der Kabel vor Temperatur und Chemikalien

Beim Kabelschutz findet man ein ähnlich breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten wie bei den Kabelbindern. Einsatztemperaturen von -200°C bis zu +600°C werden als Anforderung an den Schutzschlauch gestellt – bei speziellen Anwendungen sogar darüber hinaus. Öl-, Fett-, Säure- und Lösungsmittelbeständigkeit sind nur ein Teil der Anforderungen an den Schutzschlauch – wie sie etwa aus der Petrochemie kommen.

Der Schutzschlauch muss neben dem harten mechanischem Schutz und dem Schutz gegen Witterungseinflüsse auch je nach Anforderung den Schutzarten nach DIN EN 60529 genügen, die sich teilweise auch in der DIN 40050 finden. In der DIN EN 60529 sind die Schutzarten von IP20 bis IP68 klassifiziert. Darüber hinaus bietet die Schutzart IP69k Schutz gegen Hochdruck- und Dampfstrahlreinigung - derartige Schutzarten spielen etwa bei Straßenfahrzeugen eine Rolle. Bei jeder Schutzart kommt es auch auf die Kombination von Schlauch und Schlauchverschraubung an, nur durch die Kombination wird die erforderliche Schutzart erreicht. Auch hier bietet Phoenix Contact zahlreiche Produkte - darunter Kunststoffschläuche und Metallschläuche - die in Kombination mit der Schlauchverschraubung Schutzarten von IP40 bis zu IP69k ermöglichen.

Umfassendes Kabelmanagement erleichtert Kabel-Verlegung

Ein umfassendes Kabel-Management – mit Kabelführung, Kabelbündelung und Kabelschutz – macht die Verlegung von Kabel und Leitungen leichter und den Einsatz auf lange Zeit sicherer. Verdrah-ungskanäle, Kabeltrassen oder Kabelführungsketten, Spiralschläuche und Kabelbinder aus Kunststoff oder Metall, dazu Markierungs-Materialien und weitere Komponenten aus einem breiten Zubehörprogramm – vorteilhaft ist es für den Kunden, wenn er alles aus einer Hand bekommt. (jup)

* *Sven Heier ist Produktmanager Marketing an Installation bei Phoenix Contact.

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