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3D-Druck Jetswitch-Technologie bald auch in Europa verfügbar

| Redakteur: Katharina Juschkat

Das Technologieunternehmen Picaso 3D stellt mit seiner 3D-Druck-Technologie Jetswitch einen Drucker im Desktop-Format vor, der professionelle 3D-Drucke erstellen soll. Der 3D-Drucker kommt Anfang 2017 auf den deutschen Markt.

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Laut Picaso 3D können mit dem Drucker komplexe Druckaufträge umgesetzt werden, die zuvor nur mittels industrieller SLA- und SLS-Verfahren möglich waren
Laut Picaso 3D können mit dem Drucker komplexe Druckaufträge umgesetzt werden, die zuvor nur mittels industrieller SLA- und SLS-Verfahren möglich waren
(Bild: Picaso 3D)

Das osteuropäische Technologieunternehmen Picaso 3D will mit seiner 3D-Druck-Technologie Jetswitch professionellen 3D-Druck im Desktop-Format ermöglichen. Damit betritt laut Unternehmensangaben das Fused-Filament-Fabrication-Fertigungsverfahren ein professionelles Marktfeld, das zuvor von industriellen 3D-Druckern besetzt war.

Komplexe Druckaufträge im FFF-Verfahren möglich

Die Jetswitch-Technologie beruht auf einem Doppeldüsen-Extruder-System, das mithilfe des Fused-Filament-Fabrication-Fertigungsverfahrens arbeitet. Die Technologie ist auf das Dual-Material-Printing ausgelegt. Laut Picaso 3D können damit komplexe Druckaufträge umgesetzt werden, die zuvor nur mittels industrieller SLA- und SLS-Verfahren möglich waren. Damit würde die Technologie die traditionellen Dual-Extrusion-Roadblocks beseitigen wie Düsenpositionierung, tropfendes Filament und niedrige Geschwindigkeiten – welche durch Düsenwechsel und die Notwendigkeit zum Ausdrucken der „wipe & prime towers“ hervorgerufen werden.

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„Bei der Entwicklung dieser Technologie haben wir unser Augenmerk besonders auf kleine und mittlere Unternehmen gerichtet, die auf ein professionelles Erstellen von Prototypen im eigenen Unternehmen angewiesen sind und kurzfristige Druckaufträge bearbeiten müssen“, erklärt Andrej Isupov, Geschäftsführer von Picaso 3D.

Der erste 3D-Drucker, der mit der Jetswitch-Technologie ausgestattet ist, kommt Anfang 2017 auf den deutschen Markt. Der Picaso 3D Odin wird laut Hersteller zu einem Preis von 4199 Euro angeboten. Er soll durch den Einsatz einer robusten Dual-Düse mit geschlossener Kammer Druckerzeugnisse in industrieller Qualität ermöglichen. Die Bandbreite der kompatiblen Materialien umfasst neben den ABS-, PLA-, und Flex-Standards auch die wasserlöslichen PVA- und HIPS-Standards. Der Drucker bietet integrierte Materialprofile für einen störungsfreien Druck. (kj)

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