Luftfeder Isolation umfassend gelungen

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Um unerwünschte Schwingungen an Messgeräten zu isolieren, bietet ACE Luftfederelemente mit schneller Reaktionszeit und niedriger Eigenfrequenz an.

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Die Glasmessmaschine von Semilab ist mit niederfrequenten Luftfederelementen vom Typ PAL aus der ACE-olator Serie ausgestattet.
Die Glasmessmaschine von Semilab ist mit niederfrequenten Luftfederelementen vom Typ PAL aus der ACE-olator Serie ausgestattet.
(Bild: ACE)

Messmaschinen sind eine diffizile Angelegenheit. Kleinste Ungenauigkeiten führen zu unbrauchbaren Ergebnissen. Umgebungsschwingungen, die sich auf das System übertragen können, sind daher unbedingt zu isolieren. Eine Aufgabe, die sich bei einem Einsatzfall in Ungarn als schwieriger entpuppte als zunächst vermutet. Die zuerst eingesetzten handelsüblichen Isolatoren waren nicht in der Lage, das Problem zu lösen, ACE-olatoren hingegen schon.

Das ungarische Unternehmen Semilab stellt als Komplettanbieter vom Entwurf bis zum Vertrieb eine Vielzahl an Messtechniken zur Verfügung. Das Messtechnik-Portfolio reicht von der Charakterisierung von Halbleiter- und Photovoltaik-Materialien bis zur Überwachung des Herstellungsprozesses von Halbleiterbauelementen und Solarzellen. So komplex sich dieses Lösungsspektrum liest, so gut hat es das von Budapest aus operierende Unternehmen im Griff. Die meisten Technologien können dabei in verschiedene Plattformen integriert werden. Mehr als 70 Physiker und 90 Ingenieure sorgen weltweit für einen extrem hohen Qualitätsstandard. Die meisten Messtechniken von Semilab arbeiten berührungslos und zerstörungsfrei. Beim Aufstellen eines Glasmesstisches ergaben sich jedoch Schwierigkeiten. Zunächst war die Glasmessmaschine mit Isolatoren ausgestattet, die in der horizontalen Achse sehr weich arbeiteten. Die relativ geringe Quersteifigkeit der eingesetzten Komponenten führte zu einer niedrigen internen Dämpfung des Isolators und ließ die Maschine bei dynamischen Stößen und bei zusätzlichen Beschleunigungen in Schwingung geraten. Aufgrund der daraus resultierenden Messfehler musste dieses Problem schnellstmöglich behoben werden. Der Weg von Semilab führte deshalb geradewegs zur ungarischen Bibus-Dependance, einem Lieferanten in den Technologiefeldern Hydraulik, Pneumatik und Mechatronik. Hier nahm der Vertriebsingenieur Norbert Turi den Zulieferer ACE Stoßdämpfer mit ins Boot. Der Weg zur erfolgreichen Lösung war aber damit noch nicht zu Ende. Denn im Bereich der Vibrationsisolierung und Schwingungsdämpfung vertraut das Langenfelder Unternehmen wiederum auf die enge Kooperation mit ihrer Schwesterfirma Fabreeka aus dem hessischen Büttelborn. In diesem Fall schalteten sich der ACE-Experte für Schwingungstechnik, Dipl-Ing. Dieter Wohlschlegel, und Dipl.-Ing. Axel Platen, sein Fabreeka-Kollege, kurz.

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