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Schraubenspindelpumpe

Innovationsschau rund um KSS und Späne

| Redakteur: M.A. Bernhard Richter

Die Knoll Maschinenbau GmbH, Bad Saulgau, zeigt auf der EMO 2017 (Halle 7, Stand C22), wie sich die Produktivität in der Metallbearbeitung steigern lässt – durch neue KSS-Pumpen ebenso wie durch Minimalmengenschmierung, durch bedarfsgerechte Filtertechnik und durch Förderbänder, die selbst extremen Einsatzfällen gerecht werden.

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KNOLL Modulmaschine demonstriert realitätsnahen Einsatz von KSS- und MMS-Lösungen, Plattenbandförderer und Rückpumpstation.
KNOLL Modulmaschine demonstriert realitätsnahen Einsatz von KSS- und MMS-Lösungen, Plattenbandförderer und Rückpumpstation.
(Bild: KNOLL)

Im Zentrum des Knoll-Messestands erwartet die Besucher eine sogenannte Modulmaschine. Einem tatsächlichen Bearbeitungszentrum nachempfunden, demonstriert sie die Vielfalt des Knoll-Angebots, das sowohl die Nassbearbeitung als auch Minimalmengenschmierung (MMS) einschließt.

Knoll zeigte auf der Motek seine neue KTS-Schraubenspindelpumpe, die den Kühlschmierstoff in kurzer Zeit mit hohem Druck zur Verfügung stellt. Mit einem neuen Frequenzumrichter und spezieller Firmware ausgestattet, soll sie in der Lage sein, ihre Drehzahlen schneller als herkömmliche Ventilsteuerungen zu regeln. Der Druckanstieg auf etwa 100 bar erfolgt in 0,3 s.

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Das von Knoll entwickelte MMS-System Controlube arbeitet mit Injektortechnik und Mikroprozessorsteuerung und ist noch schneller. Das System stellt bereits innerhalb von 0,1 s ein feines Aerosol zur Verfügung, das laut Hersteller für verbesserte Prozessbedingungen, kürzere Bearbeitungszeiten und geringere Kosten sorgt.

Robustes Förderband

Neu ist auch der Plattenbandförderer, der sich durch seinen Aufbau mit scharnierfrei verbundenen Platten sowohl für den Späneabtransport bei Nass- und Trockenbearbeitung eignet als auch fürs Fördern von Teilen, beispielsweise von Stanz-Nibbel-Maschinen. Auch für Heißanwendungen wie dem Laserschneiden bietet sich das Plattenband an.

Filter fürs Grobe und fürs Feine

Zu den Filtertechniken von Knoll gehört der Kompaktfilter KF, ein klassischer Bandfilter zum Reinigen von Kühlschmierstoffen in der Metallbearbeitung, der unter anderem in der neuen Baugröße 300 präsentiert wird.

Um die Rückstände von Schleifbearbeitungen aus dem KSS zu filtern, bietet sich der Feinstfilter Micropur an. Für den Einsatz an einer einzelnen Maschine zeigt Knoll den Micropur in der Ausführung 120-F, der zwei rückspülbare Filterelemente für rund 120 l Filterleistung enthält. Wirtschaftlich arbeitet er mit dem integrierten Automatikkonzentrator AK5, der die Verschleppung von Öl reduziert und für eine Restfeuchte im Abschlammgut von bis zu unter 10 Prozent sorgen kann. Dieses Filterprinzip setzt das Unternehmen in verschiedenen Größenordnungen ein, bis hin zur großen Zentralanlage für 30 und mehr Maschinen.

Wirtschaftliche Pumpenlösungen dank modularem Aufbau

Knoll hat zudem sein Kreiselpumpen-Portfolio neu geordnet und in die drei Bereiche Reinmedien-, Schmutzmedien- und Schredderpumpen gegliedert.

Besonderes Augenmerk verdienen die neu entwickelten, nahezu baugleichen Ausführungen TSK 50 und TSC 50. Der Schmutzwasserpumpe TSK fehlt lediglich der Zerkleinerer; dafür besitzt sie einen Inducer, der die Kavitationsgefahr mindert. Diebeiden Pumpen sind 1:1 austauschbar und selbst ein Umbau ist möglich. (br)

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