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Simulation Inneo und Cadfem arbeiten im Simulationsbereich zusammen

Redakteur: Katharina Juschkat

Die beiden Unternehmen Cadfem und Inneo wollen ab sofort auf Basis der Ansys Software zusammenarbeiten. Cadfem unterstützt Inneo beim Vertrieb der Software durch technische Simulationsressourcen.

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Inneo und Cadfem beschließen ihre Partnerschaft (v.l.): Ralf Prinz (CTO Inneo), Jürgen Vogt (Geschäftsführer Cadfem), Nathalie Mattwich (Vertrieb Cadfem), Gerhard Rieger (Vertriebsleiter Inneo) und Helmut Haas (Geschäftsführer Inneo).
Inneo und Cadfem beschließen ihre Partnerschaft (v.l.): Ralf Prinz (CTO Inneo), Jürgen Vogt (Geschäftsführer Cadfem), Nathalie Mattwich (Vertrieb Cadfem), Gerhard Rieger (Vertriebsleiter Inneo) und Helmut Haas (Geschäftsführer Inneo).
(Bild: Inneo/Cadfem)

Die Cadfem GmbH und die Inneo Solutions GmbH kooperieren ab sofort im Bereich der konstruktionsbegleitenden Berechnung auf Basis der Ansys Software. Inneo will sich zunächst auf den Vertrieb der Lösung für die Topologieoptimierung konzentrieren und diese dem eigenen Kundenkreis präsentieren. Dabei unterstützt Cadfem sie durch die technischen Simulationsressourcen.

Inneo und Cadfem passen aufgrund ihrer ähnlichen Firmenphilosophien gut zusammen. Die beiden mittelständischen Unternehmen sind seit über 30 Jahren am Markt vertreten und zeichnen sich durch ihre Nähe zum Kunden aus. Bei Inneo arbeiten rund 270 Mitarbeiter in zwölf Niederlassungen innerhalb Deutschlands, der Schweiz und Großbritanniens. Das Unternehmen bietet Tools für die intelligente Produktentwicklung, ganzheitliches Projektmanagement und Informationstechnologien auf der Basis von Software-Suiten wie Creo und Creo Elements/Direct von PTC oder Microsoft Share Point an. Cadfem, Elite Channel Partner von Ansys, Inc., arbeitet seit Firmengründung eng mit Ansys zusammen und hat sich in der Numerischen Simulation zu einem großen Anbieter entwickelt. Mit elf Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie etwa 220 Mitarbeitern verkauft das Familienunternehmen alle Produkte von Ansys.

Topologieoptimierung und additive Fertigung

„Wir haben unsere Kunden immer gut betreut und kennen diese durch unsere lokale Präsenz und unser Wissen über CAD-Konstruktionsprozesse genau“, sagt Helmut Haas, Geschäftsführer von Inneo. „Wir freuen uns, mit Unterstützung von Cadfem die Betreuung unserer Kunden im Simulationsbereich ausbauen zu können. Mit neuen Technologien können wir unser Produktportfolio abrunden und unsere Tätigkeit auf neue Geschäftsfelder ausdehnen. Beispiele dafür sind die Topologieoptimierung im Zusammenhang mit der additiven Fertigung sowie die Parameteroptimierung beim Einsatz von Creo gemeinsam mit Ansys.“

Der Geschäftsführer von Cadfem, Jürgen Vogt, ergänzt: „Durch diese Partnerschaft können wir als Komplettanbieter von Simulationslösungen unsere Vertriebsaktivitäten weiter ausdehnen. Wir sind ein breit aufgestellter Simulationsanbieter, der über leistungsfähige Produkte verfügt, den dazugehörigen Service liefert und Wissen vermittelt – das wird jetzt für die Kunden unseres Partners leichter nutzbar. Wir beraten sie, wenn sie die Simulation nicht nur als operatives, sondern als strategisches Werkzeug nutzen wollen.“

Im Zeitalter von Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge spielt über die bekannten Anwendungsgebiete der Simulation hinaus der Digitale Zwilling, der mit Hilfe von Simulationswerkzeugen entwickelt wird, eine bedeutende Rolle. Hier sind Inneo und Cadfem mit ihrer Partnerschaft gut aufgestellt und können mit Softwaresystemen wie Thing-Worx-Analytics von PTC in Kombination mit dem Ansys-Sortiment Konzepte zum Digitalen Zwilling umsetzen. (kj)

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