Konstruktionsleiter-Forum 2023 Warum die additive Fertigung ein Enabler für die Digitalisierung ist

Von Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler 2 min Lesedauer

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Vorteile und Mehrwerte des industriellen 3D-Drucks, digitale Geschäftsmodelle dank Digital Twins und virtuellem Lager, „Netflix“-3D-Druckmodell durch 3D-Druck-Lizenzmanagement – über diese Themen wird Ralf Anderhofstadt, Daimler Truck AG/Daimler Buses – EvoBus GmbH, in seinem Vortrag „Additive Fertigung: Neues Mindset für konstruktive Freiheiten“ auf dem Konstruktionsleiter-Forum 2023 sprechen.

Die additive Fertigung bietet Konstrukteuren neue konstruktive Freiheiten, benötigt aber auch ein neues Mindset. (Bild:  Joe P - stock.adobe.com)
Die additive Fertigung bietet Konstrukteuren neue konstruktive Freiheiten, benötigt aber auch ein neues Mindset.
(Bild: Joe P - stock.adobe.com)

Die additive Fertigung bzw. der 3D-Druck nimmt bei der nachhaltigen industriellen Produktion eine Schlüsselrolle ein, schließlich hat sie bekanntlich vielfältiges Potenzial – hier nur einige Beispiele:

Mittels 3D-Druck können Teile gefertigt werden, die in konventionellen Verfahren nicht herstellbar sind. So entstehen mit formoptimierten Bauteilen Leichtbau-Komponenten, die entsprechend ihrer Anforderungen nur dort Material haben, wo es wirklich benötigt wird. Also wird als weiterer Vorteil neben der reinen Materialeinsparung auch zeit- und kosteneffizient gefertigt.

Wenn das Bauteil am Ende weniger schwer wiegt, wird auch während seines Lebenszyklus weniger Energie aufgewendet – etwa hinsichtlich Transport, Handhabung oder im Automobilbau. 3D-Druck ermöglicht es zudem, Bauteile auf Nachfrage statt auf Vorrat zu erstellen. Die Folge: geringere Lagerkosten und die Vermeidung von Überproduktionen.

Doch die Mehrwerte der additiven Fertigung reichen noch viel weiter, wie Ralf Anderhofstadt, Head of Center of Competence Additive Manufacturing, Daimler Truck AG/Daimler Buses – EvoBus GmbH, in seinem Vortrag „Additive Fertigung: Neues Mindset für konstruktive Freiheiten“ auf dem Konstruktionsleiter-Forum am 19. Oktober darlegen wird.

Herr Anderhofstadt, warum ist das Thema Ihres Vortrags besonders relevant für Konstrukteure und Entwickler?

Viele Konstrukteure und Entwickler kennen aus den letzten Jahren bereits die neuen Konstruktionsmöglichkeiten durch die additive Fertigung mit Schwerpunkt im Prototypenbau. Jedoch ist dies noch nicht in allen Köpfen verankert und insbesondere der Aspekt, dass wir mit der Technologie bereits in der Serienfertigung angekommen sind, ist noch nicht an allen Stellen angekommen. Genau diese Sensibilisierung mit dem ganzheitlichen Blick auf die Wertschöpfungskette mit allen ökonomischen, aber auch insbesondere ökologischen Vorteilen ist ein wesentlicher Baustein des Vortrags.

Ralf Anderhofstadt ist Head of Center of Competence Additive Manufacturing bei Daimler Truck AG / Daimler Buses – EvoBus GmbH und zusätzlich in diversen Fachgremien wie dem VDI sowie als Beirat im Verband 3D-Druck e. V. tätig. (Bild:  Daimler Truck AG)
Ralf Anderhofstadt ist Head of Center of Competence Additive Manufacturing bei Daimler Truck AG / Daimler Buses – EvoBus GmbH und zusätzlich in diversen Fachgremien wie dem VDI sowie als Beirat im Verband 3D-Druck e. V. tätig.
(Bild: Daimler Truck AG)

Was sind die wichtigsten Aspekte Ihres Vortrags?

Die Kernaussagen meines Vortrags liegen neben ganz konkreten greifbaren Zahlen in Bezug auf die additive Fertigung bei Daimler Buses in einem ganzheitlichen Blick für auf die Mehrwerte von Additive Manufacturing für ein Unternehmen bis hin zu einem Blick in die Zukunft, weshalb AM ein starker Enabler für die Digitalisierung ist.

Was lernen unsere Teilnehmer durch Ihren Vortrag?

Ich hoffe, einige neue Blickwinkel auf diese spannende Technologie sowie evtl. Facetten, welche bisher häufig mit Bezug auf die additive Fertigung noch nicht gesehen werden. Und dies reicht von dem großen Potenzial von AM auf den CO2-Fußabdruck bis hin zu ganz neuen Geschäftsmodellen für die Unternehmen.

Weitere Themen auf dem Konstruktionsleiter-Forum sind unter anderem der digitale Zwilling, nachhaltige und agile Produktentwicklung, Automatisierung im Konstruktionsalltag, Bauteiloptimierung, multiphysikalische Simulation und vieles mehr. Hier ein Vorgeschmack:

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