Bremsen In Windkraftanlagen stecken leistungsstarke Bremsen
Kürzere Zyklusraten, hohe Belastbarkeit und große Zuverlässigkeit – so lauten die Anforderungen, die an die verschiedenen Bremsen in Windkraftanlagen gestellt werden, und das meist bei sehr beengten Einbauverhältnissen. Ein Antriebsspezialist hat für jede Anforderung ein Produkt im Sortiment.
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Mit dem wachsenden Bedarf an sauberen Energiequellen steigt das Interesse an Windkraftanlagen. Dabei kommt es zunehmend darauf an, bei jeder Installation die maximale Leistung zu erzielen.
Die nutzbare Energie, die eine Windkraftanlage dem Wind entziehen kann, ist proportional zur überstrichenen Rotorfläche. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Anlagen immer größer werden. Entsprechend steigt aber auch die Belastung und Beanspruchung der mechanischen Komponenten zur Kraftübertragung, insbesondere die der Bremsen.
Bremsen arbeiten in unbemannten Windkraftanlagen automatisch
Zu den besonderen Anforderungen, die Bremsen für Windkraftanlagen erfüllen müssen, gehören kürzere Zyklusraten, höhere Belastbarkeit und größere Zuverlässigkeit – das Ganze häufig noch in einem kompakteren Paket integriert als bei herkömmlichen Anwendungen. Außerdem müssen diese Bremsen ihre Arbeit automatisch in normalerweise unbemannten Anlagen verrichten – meist an abgelegenen Orten, die zur Instandhaltung nur unter Schwierigkeiten und hohem finanziellem Aufwand erreichbar sind.
Sie müssen auch unter schwierigsten Umgebungsbedingungen, zum Beispiel hoher Feuchtigkeit oder extremen Temperaturen, zuverlässig funktionieren. Selbst bei so unterschiedlichen Bedingungen wie bei Offshoreinstallationen mit hohem Salzgehalt und im Wüstenklima, bei dem die Bremsen Staub oder Sand ausgesetzt sind, muss absolute Zuverlässigkeit gewährleistet sein.
Bei Windkraftanlagen gehören die Bremsen gleich an mehreren Punkten zu den wichtigsten Bauteilen. Unabhängig von der Größe brauchen Windkraftanlagen eine Rotorbremse sowie Bremsen für die Windnachführung (Azimutsystem) und die Blattwinkelverstellung (Pitchregelung) – jeweils mit ganz eigenen Anforderungen an die Konstruktion.
Ausfallsichere Rotorbremse schützt die Windkraftanlage vor Überdrehen
Die Rotorbremse schützt die Windkraftanlage vor dem Überdrehen und dient als Halte- und Notstopbremse. Twiflex, ein Unternehmen der Dachgesellschaft Altra Industrial Motion, ist ein erfahrener Anbieter von Rotorbremsen für sehr große Windkraftanlagen.
Rotorbremsen sind in der Regel ausfallsicher konstruiert, das heißt federbetätigt und hydraulisch lüftend. Sie haben starke Federn, die direkt oder über ein separates Druckelement die Kraft aufbringen, mit der jeder einzelne Bremsbelag gegen eine Scheibe gepresst wird. Zum Lösen werden die Federn mit Hochdruck-Hydrauliköl aus einem Hydraulikaggregat beaufschlagt.
Teil 2: Rotorbremsen für Windkraftanlagen meist auf der schnellen Generatorwelle
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