Gießen In wenigen Schritten Gussteile kostenoptimiert konstruieren

Autor / Redakteur: Graziano Sammati / Juliana Pfeiffer

Um dauerhaft wettbewerbsfähig zu sein, müssen Gießereien die Kosten für Gussteile deutlich senken. Dies kann schon in nur wenigen Schritten gelingen.

Um möglichst Ausschuss zu vermeiden ist es ratsam, das Bauteil schon bei der Konstruktion gießgerecht auszulegen.
Um möglichst Ausschuss zu vermeiden ist es ratsam, das Bauteil schon bei der Konstruktion gießgerecht auszulegen.
(Bild: Procast)

Gießereien in der Automobilbranche optimieren ihre Prozesse regelmäßig. Damit halten sie dem erheblichen Kostendruck seitens ihrer Kunden stand. Gießereien, die für Maschinenbau, Landwirtschaft oder den Straßenbau kleinere Stückzahlen herstellen, waren diesem Kostendruck bisher weniger ausgesetzt. Kurzum: sie haben die Kostenoptimierung schlicht verschlafen. In der Corona-Krise waren vor allem „Nähe“ und „Made in Germany“ verstärkt nachgefragt. Kunden kehrten zu heimischen Zulieferern zurück. Doch dieser Trend kann auch schnell wieder enden. Wie Gießereien Kosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig sichern können, zeigen folgende Schritte:

Bauteile für den Guss optimieren

Jeder Gussauftrag beginnt mit dem Wunschprodukt des Kunden. Wie das Produkt auszusehen hat, hängt davon ab, wo das Bauteil eingesetzt werden soll. Deshalb werden Maße, Befestigungen, Hohlräume, Wandstärken und Gewicht in einem CAD-Modell so definiert, dass das Bauteil den jeweiligen Anforderungen in der Praxis genügt.