Hysteresekupplung Hystereseverschließköpfe für die Getränkeindustrie

Redakteur: Stefanie Michel

Statt Permanentmagnetköpfe lassen sich besser Hystereseverschließköpfe für das Verschließen von Kunststoff-Flaschen einsetzen. Die Vorteile zeigt mayr mit derm ROBA-capping head.

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ROBA-capping head Hysterese-Verschließkopf: Hochwertige Permanentmagnete und ein magnetisierbares Hysteresematerial erzeugen verschleißfrei ein konstantes, stoßfreies Schlupfmoment. (Bild: Chr. Mayr)
ROBA-capping head Hysterese-Verschließkopf: Hochwertige Permanentmagnete und ein magnetisierbares Hysteresematerial erzeugen verschleißfrei ein konstantes, stoßfreies Schlupfmoment. (Bild: Chr. Mayr)

Hystereseverschließköpfe sind aufgrund des konstanten, stoßfreien Schlupfmomentes für das Verschließen von Kunststoff-Flaschen und Einwegglasflaschen besser geeignet als Permanentmagnetköpfe. Die hochwertigen ROBA-capping head Verschließköpfe von mayr Antriebstechnik basieren auf der patentierten ROBA-contitorque Hysteresekupplung, die bereits seit mehr als 10 Jahren in den unterschiedlichsten Applikationen eingesetzt wird.

Charakteristisch für die heute noch traditionell weit verbreiteten Permanentmagnetköpfe ist das Pulsieren des Drehmomentes im Schlupfbetrieb. Dadurch wirkt während des Schlupfs eine schädliche Wechsellast auf die angebauten Teile. Sie verursacht kostenintensive Inspektionen, erhöhter Wartungsaufwand und Stillstandszeiten.

Hystereseverschließköpfe zeigen geringe Lagerbelastung

Beim Verschließen von Kunststoff-Flaschen bietet der ROBA-capping head Hystereseverschließkopf mit seinem konstanten, stoßfreien Schlupfmoment entscheidende Vorteile. Das Grenzdrehmoment ist schnell und einfach linear einstellbar. Der eingestellte Wert kann direkt abgelesen werden. So lässt sich das Verschließmoment, das berührungslos und verschleißfrei übertragen wird, optimal anpassen.

ROBA-capping head Hystereseverschließköpfe weisen eine Drehmomentwiederholgenauigkeit von +/- 2 % bei konstanten Umgebungsbedingungen auf. Durch das konstante, dynamische Moment ist die Lagerbelastung sehr gering. Zudem wird der Verschleiß am Verschließkonus minimiert, die Standzeiten können erhöht werden.

Die modular aufgebauten ROBA-capping head Verschließköpfe aus Edelstahl lassen sich laut Hersteller einfach und problemlos durch den Anwender warten. Er kann alle anfallenden Arbeiten selbst durchführen: vom Nachfetten der Führungen bis hin zum Austausch der Lagerung. Kostenintensive Serviceeinsätze durch den Hersteller können gänzlich entfallen. Neue Verschließanlagen werden aufgrund der technischen Vorteile zunehmend mit Hysterese-Verschließköpfen ausgestattet. Aber auch bestehende Anlagen können ohne weiteres umgerüstet werden. Die meisten Permanentmagnetköpfe lassen sich durch Hystereseköpfe ersetzen. Adapter sorgen für die notwendige Anpassung. (mi)

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