Transportsysteme
Flexibel und effizient die Fertigung durchlaufen

Von Schneider Electric 6 min Lesedauer

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Der internationale Wettbewerb verlangt nach effizienten, flexiblen und wirtschaftlichen Produktions- und Lieferketten. Transport- und Fördersysteme nehmen hier eine Schlüsselrolle ein. Dabei lohnt vor allem ein Blick auf moderne Multi Carrier Systeme, deren Stärken sich in den Details zeigen

Die Carrier des Lexium MC12 können mit einem neuen Werkstückträger, der durch einen Formschluss am Track gehalten wird, nun Lasten bis 10 kg tragen.(Bild:  Schneider Electric)
Die Carrier des Lexium MC12 können mit einem neuen Werkstückträger, der durch einen Formschluss am Track gehalten wird, nun Lasten bis 10 kg tragen.
(Bild: Schneider Electric)

Das Gebot der Stunde: Maßgeschneiderte Produkte auch in kleiner Stückzahl kosteneffizient herstellen sowie rasch auf dynamische Kundenbedürfnisse reagieren. Multi Carrier, mit denen Produkte individuell durch eine Anlage befördert werden, spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Doch wo werden Multi Carrier eingesetzt und welchen Mehrwert bieten sie? Am Beispiel der Multi Carrier-Lösung Lexium MC12 von Schneider Electric lässt sich das anschaulich illustrieren.

Carrier bewegen sich voneinander unabhängig

Im Jahr 2021 auf den Markt gebracht, hat Tech Konzern Schneider Electric mit Lexium MC12 einen Multi Carrier entwickelt, der auf Flexibilität getrimmt ist. Anders als herkömmliche Förderbänder kann er für eine Vielzahl an Produkten und Aufgaben eingesetzt, umgebaut und erweitert werden. Schon der Aufbau des Schienensystems erfolgt individuell. Hierzu stehen verschiedene gerade sowie gebogene Motorsegmente zur Verfügung, die beliebig kombiniert und zu offenen oder geschlossenen Tracks zusammengesteckt werden können. Der Werkstückträger, Carrier genannt, wird frei auf das Antriebssystem gesetzt und allein durch das Magnetfeld am Track gehalten. Der Clou: Sämtliche Carrier – und damit jedes einzelne Produkt – können einzeln angesteuert und mit einem individuellen Bewegungsprofil über den Track bewegt werden. Die Carrier sind also unabhängig voneinander und können ihre Transportgeschwindigkeit flexibel an den Produktionsablauf anpassen – in punktgenauer Synchronisation mit anderen Mechaniken, etwa einem Positionierungsroboter.