HLK-Ventile – kompakt und intelligent im Haus

| Redakteur: Bernhard Richter

Bildergalerie: 1 Bild
(Bild: Sonceboz)

Mehr Komfort, einfache Handhabung und Energieeffizienz, das sind nur einige Anforderungen, die das Baugewerbe im Bereich Heizung, Lüftung und Klima vermehrt bestimmen

Die optimale Energieeffizienz von Gebäuden steht heute an erster Stelle. Dabei gilt es je nach Nutzung des Gebäudes zahlreiche energiesparende Geräte in Echtzeit zu überwachen. Diese Überwachungsvorrichtungen müssen sich leicht ins Gebäudes integrieren und ohne Einschränkungen für die Nutzer warten lassen. Nicht zuletzt soll die Nutzung der Räumlichkeiten durch die neue Technik noch angenehmer werden. Neben Qualität und Sicherheit ist für die eingesetzte Technik eine hohe nachgewiesene Lebensdauer enorm wichtig. Gleichzeitig sollten die technischen Geräte und ihre Komponenten zu Kosten erhältlich sein, die sie attraktiv und bei der Planung von modernen Bauprojekten oder bei Bausanierungen zum festen Bestandteil werden lassen.

Mechatronik ist die Zukunft

Elektromotor

Mechatronik ist die Zukunft

26.02.14 - Sonceboz ist Spezialist für elektrische Präzisionsantriebe. Die Unternehmenskultur und damit auch die Produkte sind geprägt von den Ansprüchen Schweizer Präzisionsarbeit. lesen

Strom fließt nur wenn er gebraucht wird

Energieeffizienz gewinnt immer mehr an Bedeutung. Bisher werden die meisten verwendeten Ventile von einem Drehstrommotor angetrieben. Ein Anschluss eines solchen Motors an das Stromnetz ist recht einfach, die Leistung gegenüber einem elektronisch geregelten Gleichstrommotor jedoch deutlich geringer. Um herkömmliche thermoelektrische Ventile in geöffneter Stellung zu halten, muss dem integrierten Wachselement kontinuierlich Strom zugeführt werden. Ein Elektromotor dagegen benötigt nur dann Energie, wenn er das Ventil aktiv steuert.

Ventil- und Klappenmodule müssen sich einfach in Leitungssysteme und andere Steuerelemente integrieren lassen. Besonderes Augenmerk sollte auf den Geräuschemissionen der Stellorgane liegen. Dank spezieller Systeme lassen sich heute nahezu geräuschlose Stellorgane konzipieren. Ein patentierter Stator verringert das Restdrehmoment von bürstenlosen Motoren und Schrittmotoren. Das Schweizer Unternehmen Sonceboz integriert in seine Produkte auch gleich die Steuerungstechnik. Dabei ist die mechanische Funktion mit der elektronischen Reglerfunktion kombiniert, was einerseits dem Monteur die Arbeit erleichtert, andererseits auch der Kompaktheit des Systems zugute kommt, da die Elektronik für die nebengelagerte Steuerung wegfällt.

Vielfältige Anwendungen

In Wasserventilen für Zentralheizungen ist es besonders wichtig, ein Stellorgan einzusetzen, das klein und äußerst leise ist, dabei dennoch viel Kraft aufbringt und die Steuerelektronik übernehmen kann. Sonceboz hat ein mechatronisches Stellorgan entwickelt, das trotz seiner kompakten Abmessungen von 37 mm x 70 mm x 25 mm eine Kraft von 200 N aufbringt. Dieser Linearsteller lässt sich dank seiner geringen Größe auch in thermischen Steuervorrichtungen wie etwa in Mehrwegmischern oder Zonenventilen einsetzen. Selbst Steller mit integriertem Wachselement kann er ersetzen oder in drehbarer Ausführung als Kugelventil dienen.

In Heizkreisen eingesetzte Dreiwegeventile steuert ein kompakter Linearsteller, angetrieben von einem Schrittmotor mit Permanentmagnet. Durch dieses Stellorgan mit Druckkammer wird Platz in den Vorrichtungen gewonnen und die Steuerung des Ventils vereinfacht.

Luftfeuchtigkeit und Temperatur

Luftkreisläufe für Klimaanlagen werden über Klappen reguliert, um Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Räumen individuell einzustellen. Den Antrieb dieser Klappen übernehmen Motoren, die sich leicht in diese Kreisläufe einbinden lassen müssen. Für die Kommunikation mit dem Steuerungssystem sollten die Klappen einerseits über eine integrierte Elektronik verfügen und andererseits über einfache mechanische und visuelle Schnittstellen, die die Installation und die Wartung des Systems erleichtern. Für diese Anforderungen entwickelte Sonceboz Baugruppen, die Motor, Getriebe und Elektronik in einem einzigen Flachgehäuse vereinen. Die Schweizer produzieren einen Flachsteller, der trotz seiner kompakten Abmessungen von 96,6 mm x 54,5 mmx 24 mm eine Kraft von bis zu 2 Nm bereitstellt.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42815984 / Antriebstechnik)