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Antriebstechnik Handhabungssysteme von ANT: Mit Partnerkonzept auf Erfolgskurs

| Redakteur: Lilli Bähr

ANT Antriebstechnik bietet kundenspezifische Systemlösungen für die Prozessautomatisierung. Dabei kooperiert das Unternehmen eng mit ausgewählten Spezialfirmen aus Elektrotechnik, Steuerungstechnik und Schaltschrankbau. Auf der kommenden Automatica in München stellt das Schweinfurter Unternehmen dieses Partnerkonzept vor.

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Lineartechnik, Elektroantriebe, Greifer, Drehmodule und vieles mehr: Der Schach spielende Portalroboter ist ein Beispiel für die vielseitigen Kernkompetenzen, die ANT in seinem Partnerkonzept für die Realisierung kompletter Systemeinheiten zur Prozessautomatisierung zusammenführt.
Lineartechnik, Elektroantriebe, Greifer, Drehmodule und vieles mehr: Der Schach spielende Portalroboter ist ein Beispiel für die vielseitigen Kernkompetenzen, die ANT in seinem Partnerkonzept für die Realisierung kompletter Systemeinheiten zur Prozessautomatisierung zusammenführt.
(Bild: ANT GmbH)

Wenn ANT Antriebstechnik auf der Automatica in München (19.-22.6.2018) seinen Schach spielenden Portalroboter in Aktion zeigt, dürfte die Neugier der Messebesucher rasch geweckt sein. Vor allem Automatisierer, Anlagenbauer und Prozessplaner sollen anhand des Exponats meist auf den ersten Blick erkennen, welcher Zielsetzung sich das Unternehmen verpflichtet fühlt: Der Realisierung anspruchsvoller lineartechnischer Systemlösungen – zum Beispiel für den Einsatz in Handhabungstechnik, Montagetechnik, Bestückungstechnik oder Prüftechnik. Gleichzeitig soll der Schachroboter aber auch die Strategie veranschaulichen, mit der das Unternehmen diese kundenspezifisch ausgelegten Funktions- und Anlageneinheiten für die Prozessautomatisierung verwirklicht. Eine große Stärke des Unternehmens liegt eigenen Anageben zufolge darin, die Vorstellungen des Kunden schnell aufzugreifen, innovativ weiter zu entwickeln und schließlich mit projektorientiert einsetzbaren Systempartnern wirtschaftlich umzusetzen.

Wirtschaftlich durch Arbeitsteilung

Dieses Partnerkonzept verfolgt ANT nun bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit einem eingespielten Team aus ortsansässigen Spezialfirmen – wie etwa dem Unternehmen Scheba Elektromaschinenbau. Die Besucher der diesjährigen Automatica können sich in Halle B5 am Messestand 217 ein Bild davon machen wie diese Zusammenarbeit im Detail funktioniert. Hier erfahren Sie beispielsweise, dass der entscheidende Dreh- und Angelpunkt des Partnerkonzepts die Kostenoptimierung durch die Konzentration auf das Kerngeschäft ist. Mathias Keul, der Vertriebsleiter von ANT, erklärt dazu: „Wir als federführendes Unternehmen übernehmen die Gesamtverantwortung für die Projekte, decken die Entwicklung, die Konstruktion, die Montage und die Inbetriebnahme ab und steuern die mechanische Antriebstechnik und die Lineartechnik bei. Von unseren Systempartnern kommen dann – unter anderem – die Steuerungstechnik, die elektrische Antriebstechnik und der Schaltschrankbau.“ Durch diese arbeitsteilige Vorgehensweise muss das Unternehmen für viele Leistungsbereiche keine eigenen Kapazitäten vorhalten. Infolgedessen sollen auch für den Endkunden lediglich die anteiligen Kosten der Systempartner für das jeweilige Projekt ins Gewicht fallen.

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Marktbewährte Partner

Ein wichtiger Aspekt der Qualitätssicherung im Partnerkonzept ist die Tatsache, dass sich alle beteiligten Firmen in der täglichen Zusammenarbeit mit namhaften Unternehmen der Schweinfurter Großindustrie bewähren müssen. Ihre Hard- und Softwaresysteme müssen daher ebenso auf dem neusten Stand der Technik sein wie ihr Knowhow in den Bereichen Elektronik, Fertigungsautomation und Anlageninbetriebnahme – um nur einige Faktoren zu nennen. Daher sind es nur Schaltschrankbauer, Elektromotorenbauer und Steuerungsprogrammierer mit dieser Expertise im Rücken, die das Unternehmen für sein eigenes Partnerkonzept einsetzt.

Die Besucher des Messestands erfahren außerdem, dass das Unternehmen selbst über ein breit gefächertes Portfolio an Kugelgewindetrieben, Spindelhubgetrieben sowie Linearführungen und -einheiten verfügt, das auf zwei wichtigen Säulen ruht: Einer Auswahl von Produkten aus eigener Entwicklung – wie etwa hochdynamischen Schnellhubgetrieben – und dem kompletten aktuellen Lieferprogramm von Bosch Rexroth.

Leistungsstarkes Kompetenz-Netzwerk

Dem Unternehmen soll es gelungen sein, durch die Etablierung seines Partnerkonzepts ein leistungsfähiges Kompetenz-Netzwerk aufzubauen, mit dem sich lineartechnische Systemeinheiten für die automatisierte Handhabungstechnik, Montagetechnik, Positioniertechnik oder Prüftechnik wirtschaftlich realisieren lassen.

Automatica 2018: Halle 5, Stand 217

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