Antriebstechnik Grüner Radlader: 25 Tonnen schwer und trotzdem energieeffizient
Wissenschaftler des Verbundprojektes „Entwicklung von Technologien für effiziente Antriebe mobiler Arbeitsmaschinen (TEAM)“ haben in ihrem Projekt innovative Antriebstechnologien für mobile Arbeitsmaschinen entwickelt. Die TU Dresden lädt nun zur Abschlussveranstaltung des TEAM-Projektes am 23. April 2015 ein.
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Auf der Abschlussveranstaltung präsentieren, neben Fachvorträgen und einer Podiumsdiskussion, die Wissenschaftler schwere Technik wie den „Grünen Radlader“. In die 25 Tonnen schwere Maschine sind alle Ergebnisse von drei Jahren Forschung und Entwicklung im TEAM-Projekt eingeflossen. Neben den Instituten für Fluidtechnik sowie Verarbeitungsmaschinen und Mobile Arbeitsmaschinen der TU Dresden arbeiteten drei weitere renommierte Forschungsinstitute und 19 namhafte Maschinenhersteller und deren Zulieferer in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Vorhaben zusammen.
Energie- und Schadstoffeinsparpotenzial von bis zu 40 Prozent
Ziel des Projekts war die Entwicklung, Erprobung und Bewertung von innovativen Antriebstechnologien zur Steigerung der Energieeffizienz mobiler Arbeitsmaschinen. Bau- und Baustoffmaschinen, Land- und Forstmaschinen, Fördertechnik sowie Kommunal- und Spezialfahrzeuge haben ein Energie- und Schadstoffeinsparpotenzial von bis zu 40 Prozent.
Das TEAM-Projekt hat erreicht, dass das Verständnis der Wechselwirkungen innerhalb der Antriebssysteme mobiler Arbeitsmaschinen wesentlich verbessert werden konnte. Die Entwicklung neuer Technologien sowie die zugehörigen theoretischen und experimentellen Untersuchungen liefern auch über das Vorhaben hinaus neue Entwicklungsschwerpunkte und stellen so den Ausgangspunkt für weiterführende Aktivitäten dar.
Die Antriebe mobiler Arbeitsmaschinen müssen vergleichsweise hohe Anforderungen hinsichtlich Bedienbarkeit und Robustheit erfüllen. Unter diesem Gesichtspunkt stellen insbesondere die Ergebnisse der praktischen Erprobung eine wertvolle Basis für weiterführende Arbeiten dar.
Aus der Vielzahl der mobilen Arbeitsmaschinen wurden im Rahmen des Vorhabens einige exemplarisch herausgegriffen. Die erarbeiteten Methoden und Technologien lassen sich prinzipiell aber auf andere Maschinen übertragen. Die für die Entwurfsphase erarbeiteten Simulationswerkzeuge erlauben es, die Wechselwirkungen zwischen den Komponenten und den Systemen unter maschinen- und anwendungsspezifischen Einsatzbedingungen zu visualisieren. Dies bietet sowohl den Maschinenherstellern als auch den Systemlieferanten als auch den Forschungsinstituten die Möglichkeit, zielgerichtet neue, über das Verbundvorhaben hinausgehende Systemlösungen zu entwickeln. Bei der Abschlussveranstaltung an der TU Dresden stellen die Projektpartner ihre Lösungen vor. (jup)
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