Große Leistung auf engstem Raum

Redakteur: Ute Drescher

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Die Linearstellzylinder von A-Drive bieten eine Alternative zu hydraulischen und pneumatischen Antrieben. (Bild: A-Drive)
Die Linearstellzylinder von A-Drive bieten eine Alternative zu hydraulischen und pneumatischen Antrieben. (Bild: A-Drive)

Die zunehmende Wettbewerbsfähigkeit elektrischer Antriebe in Bereichen, die konventionell mit hydraulischen oder pneumatischen Lösungen betrieben wurden, gehört zu den großen Entwicklungen der letzten 20 Jahre in der Antriebstechnik. Verfahrwege zwischen 100 und 300 mm werden in der Automobilindustrie heute so gut wie ausschließlich mit elektrischen Antrieben zurückgelegt. Diese bieten den großen Vorteil der Regelbarkeit und Positionierung. Wenn zwischen dem Anfahren von zwei Endlagen immer die gleiche Kraft über den gesamten Verfahrweg eingesetzt wird, sind Positionierungen oder eine Regelung der Kraft nur mit sehr aufwendigen Zusatzmaßnahmen möglich, die den modernen Konstruktionsanforderungen oftmals nicht oder nicht ausreichend gewachsen sind. Geregelte Bewegungen und hohe Flexibilität sind ein Muss in industriellen Prozessen. Mit den technischen sind auch die ökologischen Anforderungen gestiegen. Die Kenngrößen, die über den Einsatz einer Antriebstechnologie entscheiden, sind Kraftdichte, Gewicht, Regelverhalten, Emissionsarmut und Wartungsfreundlichkeit. Elektrische Linearstellzylinder sind vor allem für mittlere Vorschubkräfte bis 100 kN verwendbar, die viele Anwendungsgebiete abdecken. Verpackungsmaschinen, Kleinpressen, Schweißgeräte, Montage- und Prüfautomaten gehören zu den typischen Applikationen. Weitere Branchen sind die Holz- oder Glasverarbeitung, Medizintechnik und Halbleiterfertigung.

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