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Entscheidenden Anteil an der Leistungsdichte hat auch die T-Lam-Technologie des Servomotors, deren 8-poliges Design optimal an die Anforderungen der Stellzylinder angepasst ist. Durch den segmentierten Stator entstehen Einzelelemente, die ohne teure Werkzeuge gewickelt werden können. Die Wickelköpfe verschwinden fast vollständig im Statorpaket, was die Leistung gegenüber konventionellen Servomotoren um 35 % erhöht. Außerdem verbessert sich die Isolationsfestigkeit des Stators auch für hohe Zwischenkreisspannungen von 850 VDC, und die reduzierte Wärmeentwicklung verlängert die Lebensdauer.
Zeit und Kraft gespart
Für die Bestimmung der Zykluszeiten sind vor allem die Überlagerung von Bewegungen und deren Regelbarkeit entscheidend – hier sind Zeit- und Energieeinsparungen möglich. Zum Beispiel kann beim Einpressen eines Bauteiles der Vorschub bereits einsetzen, wenn das Einpresswerkzeug gerade aus dem Störkantenbereich gezogen wurde.
Auch lassen sich die erforderlichen Verfahrwege meistens reduzieren, da während des Prozesses nur noch die kollisionsfreie Mindesthubbewegung ausgeführt wird. Dieser Arbeitshub ist auch für die Auslegung des Stellzylinders entscheidend. Um die Zykluszeit zu berechnen, ist allein die reine Linearbewegung wichtig. Stehen Bewegungszyklus und Einschaltzeiten fest, lassen sich hieraus die erforderlichen Kräfte, Beschleunigungen und Geschwindigkeiten bestimmen.
Bei diesen geregelten Systemen wird immer nur soviel Energie verbraucht, wie tatsächlich benötigt wird, was gerade bei größeren Anlagen die Betriebskosten senkt.
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