Gleitlager

Gleitlager nach ABEG klassifizieren

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Verschiedene Materialien, Beschichtungen und Schmierstoffe

Im gesamten Gleitlager-Sortiment bietet Findling umfangreiche Optionen bezüglich des Trägermaterials. Eingesetzt werden beispielsweise Stahl, Edelstahl, Bronze, Stahl-/Aluminiumlegierungen oder eine Kombination von Werkstoffen. Außerdem werden Kunststofflager in verschiedenen Varianten und Ausführungen angeboten – unter anderem aus Verbundwerkstoffen und technischen Kunststoffen. Um eine Verbesserung der Reibwerte zu erreichen, werden vor allem Verbundgleitlager häufig beschichtet. Geeignete Materialien dafür sind zum Beispiel Polytetrafluorethylen (PTFE), Acetalharz (POM), Fluor-Polymere, carbonfaserverstärktes Polyetheretherketon (PEEK) sowie PTFE-Compounds mit Glas- oder Kohlefasern als Füllstoff.

Auch bei der Befettung gibt es zahlreiche Optionen: Mit einer Ölschmierung lässt sich durch die Zugabe von Graphit oder Molybdändisulfid (MoS2) die Haftfähigkeit erhöhen und die Gleitfläche glätten. Bei der Verwendung von Fett oder Festschmierstoffen ergibt sich durch die intensive Oberflächenhaftung eine sehr geringe Reibung. Auch Trockenschmierungen sind über Beschichtungen mit PTFE bzw. einen Zusatz von Teflon oder Graphit möglich.

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„Auf Kundenwunsch bieten wir auch Sonderlager, die wir anwendungsbezogen entwickeln und produzieren“, so Klaus Findling. „Dabei sind unzählige Kombinationsmöglichkeiten möglich.“ Ob angepasste Werkstoffzusammensetzungen im Sinterpulver, eine veränderte Porosität, verschiedene Werkstoffpaarungen der Verbundgleitlager oder optimierte Gleitschichten – der Gestaltungsfreiheit sind kaum Grenzen gesetzt. (qui)

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