Getriebe

Gewiefter Getriebeaufbau

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Die Getriebeabtriebswelle ist zweifach kugelgelagert; mit besonders grßen Kugellagern für Radiallasten von bis zu 500 N (bei einer Lebensdauer von 20.000 h). Die beiden Flansche greifen formschlüssig in die Verzahnung des Hohlrades ein und gewährleisten damit die Ausrichtung der Bauteile zueinander und auch die Drehmomentabstützung unter den Gehäusekomponenten (Zwischenflansch – Hohlrad – Gehäuseflansch). Die Funktion der Axialschrauben reduziert sich auf die Verspannung der Gehäuseteile gegeneinander.

Ergänzendes zum Thema
Downloads und Bestellungen via Online-Portal

Interessenten und Anwender können technische Daten, Zeichnungen und 3D-Modelle der neuen Antriebslösungen ab April im Online-Portal von EBM-Papst einsehen, ausdrucken oder herunterladen. Die Optimax-63-Vorzugstypen sind dann ebenfalls im Online-Portal erhältlich und innerhalb von 48 h nach Eingang der Bestellung versandfertig.

Bauteile kostenoptimal herstellen

In der Optimax-Getriebebaureihe sind nahezu alle Einzelteile für einen formfallenden Herstellprozess ausgelegt. Durch den intelligenten Einsatz von Sinter-, Zink-Druckguss- und Kunststoff-Spritzgusstechnik können alle Bauteile kostenoptimal mit den gewünschten Eigenschaften hergestellt werden: Geräuschdämpfende Planetenräder aus Kunststoff für die erste Getriebestufe, alternativ hochfeste Planetenräder aus Sinterstahl für den Einsatz im Überlastbereich; Ein robustes, abriebfestes Hohlrad aus gehärtetem Sinterstahl und komplexe Flansch- bzw. Gehäusegeometrien mit hoher Maßhaltigkeit aus Zink-Druckguss.

Bildergalerie

Durch diesen Einsatz von formfallenden Teilen und einer über viele Jahre optimierten Fertigungstechnik können die Getriebe sowohl bei kleineren Stückzahlen, als auch bei größeren Serien zu wettbewerbsfähigen Preisen angeboten werden.

Kundenspezifische Anpassungen möglich

Die verwendeten Materialien und die eingesetzten Schmiermittel ermöglichen den Betrieb in einem weiten Temperaturbereich von –20 °C bis 90 °C. Die Standardausführung bietet die Schutzart IP 50, höhere Schutzarten bis IP 65 sind konstruktiv realisiert und können durch Zusatzmaßnahmen einfach erreicht werden. Trotz hohem Anteil an formfallenden Teilen behält sich EBM-Papst ein großes Maß an Flexibilität bei: durch den Einsatz von spanend hergestellten Planeten- und Sonnenrädern sind vom Standard abweichende Untersetzungen möglich. Des Weiteren sind an die Kundenschnittstelle angepasste Abtriebswellen realisierbar.

Und auch hier weisen Sport und Industrie wieder Gemeinsamkeiten auf: Denn ähnlich wie das Getriebe müssen sich auch Sportler auf ihre Umgebung und sonstige Gegebenheiten flexibel anpassen können. (sh)

* Dipl.-Ing. Stefan Rötzer ist Market Manager Access Automation bei ebm-papst ZEITLAUF in Lauf a.d. Pegnitz.

(ID:44520425)