Hydrogetriebe Getriebe mit hydrostatisch variabler Übersetzung
Hydraulikspezialist Parker und Getriebehersteller Wikov entwickeln gemeinsam Antriebslösungen sowie Schmier- und Filtersysteme für Windkraftturbinen.
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Mehr als zehn Jahre lang war Parker Hannifin Lieferant der tschechischen Wikov-Gruppe. Orbital 2, ein Unternehmen der Wikov-Gruppe, hat sich auf die Konstruktion von Getrieben für Windkraftanlagen spezialisiert. Beim ersten Prototyp einer Getriebereihe für 2-MW-Windenergie-Getriebe wiesen die Komponenten eines Wettbewerbers von Parker teilweise noch keine ausreichend hohe Lebensdauer auf. Deshalb holten Orbital 2 und Wikov ihren Zulieferer Parker Hannifin bei der Entwicklung und Herstellung der hydraulischen Getriebekomponenten für die zweiten Prototypen mit ins Boot. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war, dass Parker mit dem hydraulischen Getriebe „Gold Cup“, bestehend aus Motor und Pumpe des Typs „Gold Cup“, über eine nachweislich leistungsstarke und langlebige Lösung verfügt, die sich bei vielen anspruchsvollen Anwendungen mit ähnlich hohem Leistungsaufwand bewährt hat.
Langlebiges Getriebe mit hydrostatisch variabler Übersetzung
Dank der ausgefeilten Technologie der Parker-Produkte und der umfassenden Erfahrungen der Orbital 2 Entwicklungsteams konnten die Getriebe-Prototypen mit der hydrostatisch variablen Übersetzung ausgerüstet werden. Bei dieser Technologie ist die Antriebswelle mit einem Synchrongenerator verbunden, so dass die Abgangsdrehzahl für den Synchrongenerator angepasst werden kann. Synchrongeneratoren müssen mit einer von der Netzfrequenz abhängigen, konstanten Drehzahl laufen, wenn sie ohne Frequenzumrichter betrieben werden sollen. Aufgrund unterschiedlicher Windgeschwindigkeiten ist die Eingangsdrehzahl nicht immer konstant. Mit der hydraulisch variablen Übersetzung kann die Drehzahl konstant gehalten werden.
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