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Additive Fertigung German Reprap gehört nun zu Arburg

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Die Unternehmerfamilien Hehl und Keinath, Eigentümer von Arburg, haben die in Feldkirchen ansässige German Reprap GmbH, Hersteller von industriellen 3D-Systemen, übernommen.

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German RepRap beliefert seit einigen Jahren die BMW Group. Der German RepRap x500 wird beispielsweise für die Produktion von Prototypen im Bereich der Vorentwicklung eingesetzt.
German RepRap beliefert seit einigen Jahren die BMW Group. Der German RepRap x500 wird beispielsweise für die Produktion von Prototypen im Bereich der Vorentwicklung eingesetzt.
(Bild: German RepRap)

Arburg, Hersteller von Kunststoffspritzgießmaschinen, hat seit 2013 mit dem Markteintritt des Arburg Freeformers Anlagen zur additiven Fertigung im Portfolio. Die Gesellschafter und Eigentümer von Arburg, Hehl und Keinath, haben nun mit der Übernahme der German Reprap GmbH ihre Angebotspalette in der additven Fertigung erweitert.

Die technologischen Anknüpfungspunkte liegen auf der Hand: Der Freefromer von Arburg funktioniert mit Tropfenaustrag und Standardgranulat für individuelle Anwendungen, der German Reprap X500pro mit Strangaustrag von Filament für industrielle Standardanwendungen. Weitere Entwicklungen werden die Verarbeitung von Flüssigkunststoffen (z. B. LSR) sein.

German Reprap – Start-up mit Erfahrung

Das Start-up German Reprap hat sich 2010 in Feldkirchen gegründet. Es entwickelt und fertigt 3D-Systeme auf Basis der FFF-Technologie (Fused Filament Fabrication). Hinzu kommt seit 2016 die neu entwickelte Liquid Additive Manufacturing Technologie (LAM), mit welcher Materialien wie Liquid Silicon Rubber (LSR) verarbeitet werden können. Im Sortiment befindet sich auch der X500pro, der technische Kunststoffe – wie zum Beispiel Polycarbonat – verarbeitet.

German Reprap bleibt eigenständig

German Reprap wird nach dem Willen der neuen Gesellschafter als eigenständiges Start-up-Unternehmen am Standort Feldkirchen weitergeführt. Für die 23 Mitarbeitenden der German Reprap ergeben sich aus dem Inhaberwechsel keine operativen Veränderungen. Gründer und Geschäftsführer Florian Bautz wird weiterhin in gewohnter Art und Weise die Geschäfte führen. Die Aufgabenbereiche Vertrieb, Anwendungstechnik, Produktion und Administration führt German Reprap eigenständig weiter. Arburg wird im Weiteren German Reprap mit seinen breit gefächerten Ressourcen auf Anfrage und in engem Kontakt unterstützen.

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