Frequenzumrichter Funktionale Sicherheit jetzt auch bei Frequenzumrichtern

Autor / Redakteur: Martin Grosser * / Stefanie Michel

In seine skalierbare Frequenzumrichterfamilie „Inverter Drives 8400“ hat Lenze die Funktion „Safe Torque Off“ – „Sicherer Halt“ – integriert. Neben einem Plus an Sicherheit lassen sich damit Einsparungen bei Komponenten, Platz und Verdrahtung erzielen.

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Auch die Investitionsgüterindustrie ist zunehmend durch einen ausgeprägten Wettbewerb mit Preisdruck und sinkenden Margen konfrontiert. Großes Rationalisierungspotenzial bietet sich dabei heute vor allem bei den Prozesskosten, also Beschaffung, Konstruktion oder Inbetriebnahme.

Um dieses zu erschließen heißt es, gewohnte Abläufe in Frage zu stellen und technologisch neue Wege zu gehen. Ein Beispiel dafür ist die Integration der funktionalen Sicherheit in die Antriebsregler der Gerätereihe Inverter Drives 8400 – Lenze nennt das „Drive-based Safety“.

Frequenzumrichter sind mehr als nur Antriebskomponenten

Mit dieser Integration von Sicherheitstechnik setzt das Unternehmen konsequent den Gedanken fort, der die Entwicklung der Frequenzumrichterreihe geleitet hat: Die Umrichter sind mehr als nur neue Antriebskomponenten. Als Mitglied der Antriebs- und Automatisierungsplattform L-force sind die Inverter Drives 8400 darauf ausgerichtet, als abgestufte Reihe in Funktionalität und Antriebsverhalten die Basis für passgenaue Lösungen zu bieten. Die Umrichter unterstützen also die Wertschöpfungskette des Maschinen- und Anlagenbaus in allen Phasen.

Die funktionale Skalierung der Ausführungen BaseLine, StateLine und HighLine schafft die Grundlage dafür, die Inverter Drives 8400 optimal für die jeweilige Anwendung auszuwählen. Dieses „Rightsizing“, die Auswahl passgenauer Komponenten, ist bei Lenze dabei nur der zweite Schritt eines umfassenden Konzepts, das darauf zielt, zusammen mit dem Kunden Wertschöpfungspotenziale zu identifizieren und auszuschöpfen.

(Teil 2: Was wird sich mit der EN ISO 13849-1 ändern?)

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