Ein neues Antriebskonzept für Schrauben, eine Teleskopknarre für den Einsatz im Nutzfahrzeugbereich sowie für Verschraubungen an Industrieanlagen, über ein Klebeband mit außergewöhnlichem „Grip“, bis zu einem LED-UV-Gerät für eine schnelle und zuverlässige Aushärtung von kleinen Klebeflächen - die Neuheiten im Bereich Fügetechnik.
Das Klebeband vereint die viskoelastischen Eigenschaften eines Polymerschaums mit einem speziell entwickelten, lösemittelfreien Reinacrylat-Klebstoff, der für die einfache Montage und Demontage geeignet ist.
(Bild: Lohmann)
Schraubenhersteller Schriever hat das Antriebssystem Tobi auf den Markt gebracht. Es
Spezialbit Tobi B15 zur Automatenverschraubung vom Projektpartner Witte Tools.
(Bild: Schriever)
besteht aus dem Antriebswerkzeug (Bit) und dem Schraubenkopfantrieb (Drive) mit Innen-Kraftangriff. Wie Schriever mitteilt, richtet sich das System während des Einsetzens des Antriebswerkzeuges in den Schraubenkopf axial aus – ein Vorteil für die automatische Schraubenzuführung bei Roboterverschraubungen und für kritische Anwendungen, bei denen das Schrauben- oder Muttergewinde nicht beschädigt werden darf. Konvergierende Flächen sollen dafür sorgen, dass die Schrauben nicht aus dem Antriebswerkzeug (Bit) herausfallen können. Das Arbeiten über Kopf wird dadurch extrem erleichtert, heißt es. Darüber hinaus wird laut Schriever durch die 100-prozentige Kontaktfläche zwischen dem Tobi-Schraubenkopfprofil und dem -Bit die Belastung für das Antriebswerkzeug extrem reduziert. Dadurch können die geforderten Drehmomente mit wesentlich kleineren Antriebsgrößen und erheblich flacheren Eindringtiefen des Schraubwerkzeuges realisiert werden. Bei der Schraubenauslegung kann mit kleineren, flacheren und somit wesentlich leichteren Schraubköpfen konstruiert werden.
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Der Schaft der Knarre kann in fünf Längen von 410 mm bis 630 mm eingestellt werden.
(Bild: Stahlwille)
Der Werkzeughersteller Stahlwille erweitert mit der Teleskopknarre 516 sein ½-Zoll-Knarren-Sortiment. Die neue Knarre entspricht der DIN 3122/ISO 3315 und ist für Drehmomente bis 512 Nm dimensioniert. Eine teleskopierbare Schaftlänge macht sie flexibel einsetzbar. Wie Stahlwille mitteilt, wurde das neue Werkzeug vor allem für den Einsatz im Nutzfahrzeugbereich sowie für Verschraubungen an Industrieanlagen entwickelt. Der 18 Millimeter dicke Knarrenschaft kann in fünf Längen von 410 bis 630 Millimeter eingestellt werden, das Raster beträgt jeweils 55 mm. Die Längenanpassung erfolgt über eine Schaltwippe. Der Knarrenantrieb besitzt 36 Zähne und überträgt laut Stahlwille DIN-geprüft Anzugskräfte bis 512 Newtonmeter zuverlässig auf Schrauben und Muttern. Ein Umschalter für Recht- und Linkslauf ist auf der Oberseite des Kopfes leicht versenkt platziert. Die ½-Zoll-Vierkantaufnahme kann mit allen gängigen Steckschlüsseleinsätzen und Bits versehen werden.
Klebeband mit außergewöhnlichem „Grip“
(Bild: Lohmann)
Lohmann hat ein Klebeband für die Flexodruckindustrie mit einer hohen Griffigkeit zum Sleeve entwickelt. Duplo-Flex 5 Grip erhöht die Betriebszeit der Druckmaschine bei gleichbleibend einfacher Demontage. Entwickelt wurde das Produkt, um der Druckindustrie eine prozesssichere und nachhaltigere Klebelösung zu bieten. Als Unterbau während des Druckprozesses leisten Klischeeklebänder durch Zuverlässigkeit und Dämpfungseigenschaften einen signifikanten Beitrag zur Qualität des Drucks. Durch seine Klebstoffformulierung haftet Duplo Flex 5 Grip auf der Sleeve-Seite und ist mit 50 % weniger Lösemitteleinsatz während des Beschichtungsprozesses nachhaltiger als ein klassisches Klischeeklebeband. Das Klebeband vereint die viskoelastischen Eigenschaften eines Polymerschaums mit einem speziell entwickelten, lösemittelfreien Reinacrylat-Klebstoff, der für die einfache Montage und Demontage geeignet ist. Die branchenerprobte Verbundstruktur sorgt für gute Druckqualität und verhindert Kantenabhebungen sowie eine Beschädigung der Druckplatten bei der Demontage.
Wenn’s mal wieder sekundenschnell gehen muss
(Bild: Hönle)
Dr. Hönle hat mit der LED Spot 40 IC ein neues LED-UV-Gerät in seinem Portfolio. Sie ist die richtige Wahl, wenn es um eine schnelle und zuverlässige Aushärtung von kleinen Klebeflächen geht. Der Lichtaustritt erfolgt durch ein Fenster von 40 mm x 40 mm, wobei die bestrahlte Fläche durch Veränderung des Abstands erheblich vergrößert werden kann. Einzigartig sind die hohen Intensitäten: bei 460 nm erreicht der LED Spot 40 IC bis zu 10.000 mW / cm². Weitere Mitglieder der LED Spot IC-Produktreihe von Hönle sind der LED Spot 100 HP IC (Lichtaustrittsfenster 100 mm x 100 mm) und – ganz neu – der LED Spot 200 IC mit einem rechteckigem Lichtaustrittsfenster von 50 x 200 mm. Beide Modelle garantieren eine hochintensive Strahlung und lassen sich aufgrund ihres optimierten Designs lückenlos aneinanderreihen. Alle Modelle können anwenderfreundlich mit der Steuerung LED Powerdrive IC betrieben und intuitiv bedient werden. Die Integration in Anlagen ist über SPS und Netzteil leicht zu realisieren. Dank des integrierten Controllers in den LED SPOT-Geräten ist keine separate Steuerung mehr notwendig.
Henkel hat in ausgewählten Produkten seines Sortiments an Loctite-Sofortklebstoffen bestimmte Rohstoffe ausgetauscht. Neue regulatorische Anforderungen und die Nachfrage der Industrie nach mehr Sicherheit bei den Montagelösungen haben das Unternehmen zu diesem Schritt bewogen. Bei den neuen Rezepturen wurden die Bestandteile Hydrochinon (HQ) und 2,2-Methylenbis (4-Methyl6-Tert-Butylphenol), auch bekannt als MMBP, bei den am häufigsten verwendeten Sofortklebstoffe vollständig ersetzt. Diese Stoffe sorgten bislang dafür, dass der Klebstoff in der Flasche für die Dauer seiner Haltbarkeit flüssig bleibt. Bislang hat Henkel sechs Sofortklebstoffe mit der neuen Rezeptur auf den Markt gebracht – in naher Zukunft sollen weitere Produkte auf die gleiche Weise optimiert werden. Alle Produkte ermöglichen das schnelle Verkleben einer Vielzahl von Materialien, darunter Metalle, Kunststoffe, Elastomere, Holz, Papier, Leder und Gewebe. Alle können sowohl manuell aufgetragen als auch automatisiert und robotergestützt dosiert werden. Ergänzt wird das Portfolio der optimierten Loctite-Sofortklebstoffe durch verbesserte Aktivatoren. Diese erzielen in bestimmten Situationen, etwa bei niedriger Luftfeuchtigkeit oder beim Kleben auf säurehaltigen Substraten, eine optimale Leistung. Auch die Aktivatoren kommen ohne die aktive Zugabe von HQ und MMBP aus. Und wie bei den Klebstoffen, kommt es auch hier durch die Umstellung nicht zu Leistungseinbußen.
Stand: 08.12.2025
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