Technische Dokumentation Fünf Neuheiten für die technische Dokumentation

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Heute stellen wir Lösungen für die technische Dokumentation vor - mit dabei ein digitales Logbuch für den Schaltanlagenbau, eine Software, die die Arbeit mit MS Word vereinfacht und das intelligente Handbuch.

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Wir stellen Lösungen vor, die das Erstellen technischer Dokumente vereinfachen.
Wir stellen Lösungen vor, die das Erstellen technischer Dokumente vereinfachen.
(Bild: Fraunhofer/Andrii Symonenko/stock.adobe.com)

Relevante Infos auf Knopfdruck dank digitalem Logbuch

Schneider Electric bietet Schaltanlagenbauern, Auftragnehmern und Endkunden mit dem Digital Logbook ein Werkzeug, mit dem sich die technische Dokumentation einer NS- und MS-Anlage einfach in digitaler Form erstellen lässt. Dazu werden alle einem Projekt zugehörigen Dokumente wie Handbücher oder technische Dokumentationen an zentraler Stelle in digitaler Form in einer Datenbank hinterlegt. Informationen zu verbauten Geräten von Schneider Electric lassen sich einfach via Eco-Struxure Power Commission oder via QR-Code bei verbauten Geräten hinzufügen und speichern. Das Resultat ist eine auf den konkreten Fall zugeschnittene digitale Bibliothek.

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Automatisch im richtigen Layout

Durch den Einsatz der Software Cosima Enterprise und Docufy Layouter der Bamberger Docufy GmbH werden die Betriebsanleitungen beim Nutzfahrzeughersteller MAN nun automatisch ins richtige Layout gebracht und selbst die Umschlagseite mit Buchrücken passend für die Dicke der Handbücher berechnet und erstellt. Selbst die große Herausforderung, die Betriebsanleitung in Right-to-Left-Schriften wie Hebräisch layoutkonform zu erstellen, wurde in Zusammenarbeit mit Docufy gelöst. Zudem ist in Planung, die Werkstattliteratur und Anleitungen für die Servicetechniker zukünftig über das Content-Delivery-Tool Topic-Pilot von Docufy anzubieten.

Hilfe für die Arbeit mit MS Word

Der Itl-Docu-Guide 11.0 ist nun online-optimiert im Format A5 und ausgelegt für das deutsche und englische MS Word. Mit der Lösung wird die Bedienung von Word vereinfacht. Eine übersichtliche Komfortleiste ermöglicht den schnellen Zugriff auf die Word-Funktionen, die wirklich gebraucht werden. Die Erstellung diverser Warnhinweise wird durch Schnellbausteine beschleunigt. Mit einem Mausklick ist der normgerechte Warnhinweis mit Ausfüllhilfetext im Dokument – neu sind u. a. verschiedene Konzepte für eingebettete Warnhinweise. Tabellen werden per Mausklick, fertig vorformatiert, ins Dokument „gezaubert“, mitsamt automatischer Nummerierung und Tabellenunterschrift.

Die Zusammenarbeit vereinfachen

Mit seinem Redaktionssystem TIM 4.5 reagiert das Unternehmen Fischer eigenen Angaben zufolge einmal mehr auf aktuelle Trends: Produkte werden immer komplexer, der Bedarf an digitalen Informationen steigt rasant, das Nutzerverhalten der Kunden ändert sich. Version 4.5 vernetzt die Technische Redaktion mit anderen Abteilungen und vereinfacht die Zusammenarbeit: Expertenwissen aus den Fachabteilungen wird direkt in das Redaktionssystem TIM eingefügt und in der Technischen Redaktion zusammengeführt. Gleichzeitig können Entwicklung, Marketing oder Sales einfach auf den Informationspool von TIM zugreifen und stets aktuelle Präsentationen zusammenstellen.

Das intelligente Handbuch ist in Arbeit

Jeder kennt sie: Anleitungen und Handbücher in Form umfangreicher Informationssammlungen, die sich nur wenig an den tatsächlichen Bedürfnissen ihrer Nutzer orientieren. Fehlen Angaben oder gibt es nachträglich Änderungen am Produkt, können Hersteller diese in der einmal gedruckten Gebrauchsanweisung nicht mehr berücksichtigen. Das Aachener Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT entwickelt deshalb nun im Forschungsprojekt Adapt-AR gemeinsam mit zwölf Partnern ein Augmented-Reality-System, das den hohen Aufwand zur Erstellung technischer Handlungsanweisungen um rund 70 % verringern und Anleitungen nutzerfreundlicher machen soll.

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