Vom beleuchteten Not-Halt-Taster über Sicherheitslichtgitter mit flexibel einrichtbarer Muting-Funktion bis zu sicheren Erweiterungsmodulen für Schienenfahrzeuge: Wir stellen Ihnen nachfolgenden fünf neue Produkte aus der Maschinensicherheit vor.
Schlegel erweitert seine Mynitron-Baureihe um einen Not-Halt mit Beleuchtung und Zugentriegelung.
(Bild: Georg Schlegel GmbH & Co. KG)
Taster: Not-Halt mit Beleuchtung und Zugentriegelung
Die Georg Schlegel GmbH & Co. KG erweitert die Baureihe Mynitron um einen Not-Halt-Betätiger mit Zugentriegelung und Beleuchtung: Der YPVLOO besitzt zwei Öffner-Kontakte, die gemäß EN60947-5-1 zwangsöffnend sind. Mittig im Pilzkopf ist eine Linse für die Beleuchtung platziert. Durch diese ist der Not-Halt auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut zu erkennen und zeigt zusätzlich an, dass der Not-Halt aktiv ist.
Der YPVLOO besitzt eine sehr geringe Einbautiefe von nur 18 mm und ist für Einbauöffnungen von 16,2 mm ausgelegt. Seine Lebensdauer beläuft sich auf bis zu 30.000 Betätigungen. Der des Not-Halt verfügt über eine Schutzart von IP65/IP67/IP69K und ist für Betriebstemperaturen von -25 °C bis 70 °C geeignet. Die Betriebsspannung liegt bei 35 V AC/DC, der Betriebsstrom bei 5 A/AC oder 2 A/DC.
Ab sofort bietet Pilz für die Sicherheitslichtgitter PSENopt II neuartige Muting-Arme, mit denen die Muting-Funktion erstmals auch komplett flexibel einrichtbar ist.
(Bild: Pilz GmbH & Co. KG)
Ab sofort bietet Pilz für die Sicherheitslichtgitter PSENopt II neuartige Muting-Arme, mit denen die Muting-Funktion erstmals komplett flexibel einrichtbar ist. Denn die Sensoren der Muting-Arme lassen sich jetzt über eine stufenlose Einstellung vollständig frei und damit individuell positionieren – für L-, T- sowie X-Muting. Diese Flexibilität sorgt für unterbrechungsfreie Produktionsprozesse, da unnötige Stillstandszeiten vermieden werden.
Die Muting-Arme von Pilz werden direkt an den Sicherheitslichtgittern PSENopt II oder an der Schutzsäule des Lichtgitters montiert. Die Befestigung erfolgt über Nutensteine, die neu nun horizontal entlang der kompletten Nut des Sicherheitslichtgitters beziehungsweise an der Schutzsäule angebracht werden können. Dadurch kann nun die jeweilige Höhe individuell gewählt werden, denn so ist eine stufenlose Einstellung möglich. Dabei lassen sich die Positionen der Muting-Sensoren entsprechend der Norm IEC 62046 festlegen; zahlreiche Konfigurationen sind sicher und höchst flexibel erstellbar. So können Anforderungen applikationsspezifisch umgesetzt werden. Je nach Anwendung steht jeweils ein komplettes Set an Zubehör mit Muting-Sensoren und Reflektoren zur Verfügung. Anpassungen lassen sich jederzeit – auch nachträgliche – flexibel umsetzen.
Geeignet Gas- und Staub-Atmosphären der Zonen 1/21 und auch für Zündschutzart op is: die neue Baureihe an Sicherheitslichtvorhänge/Gitter SLC/SLG440 von Schmersal in Ex-Ausführung.
(Bild: K.A. Schmersal GmbH & Co. KG)
Die Schmersal Gruppe hat ihr Programm an optoelektronischen Schutzeinrichtungen um eine Baureihe an Sicherheitslichtvorhänge/Gitter in Ex-Ausführung erweitert. Die neue Baureihe EX-SLC/SLG440 ist ausgeführt in den Zündschutzarten EX d (Gasatmosphären), EX t (Staubatmosphären) und EX op is (optische Strahlung) und damit speziell für die Zugangsabsicherung von explosionsgefährdeten Bereichen in der industriellen Fertigung geeignet. Die Sicherheitslichtvorhänge Ex-SLC440 für die Finger-, Hand- und Körpererkennung gibt es in Varianten mit einer Auflösung von 14 und 30 mm sowie mit Reichweiten von 0,3 bis 20 m. Die Sensorik ist in einem Schutzgehäuse aus bruchfestem Glas mit Metallkappen untergebracht.
Die Geräte können in explosionsgefährdeten Gas- und Staub-Atmosphären der Zonen 1/21 und 2/22 Kategorie 2GD installiert werden und dienen der Absicherung von Gefahrenstellen, Gefahrenbereichen und Zugängen von Maschinen. Bei Unterbrechung von einem oder mehreren Strahlen wird die gefahrbringende Bewegung zum Stillstand gebracht.
Erweiterungsmodul: Mehr Sicherheit auf der Schiene
Das sichere Erweiterungsmodul Lion-Safe-AI von Lütze besitzt vier analoge Eingänge für den Messbereich von -30 mA bis 30 mA.
(Bild: Lütze Transportation GmbH)
Bahntechnikspezialist Lütze Transportation stellt mit Lion-Safe-AI ein sicheres Erweiterungsmodul mit vier analogen Eingängen vor. Die vier analogen Eingänge des Lion-Safe-AI-Moduls erfassen Sensorsignale im typischen und kalibrierten Anwendungsbereich von 4 bis 20 mA. Der physikalische Messbereich wurde deutlich erweitert und liegt im Bereich von -30 mA bis +30 mA. Auf der Basis dieses erweiterten Messbereichs lassen sich intelligente Diagnoseinformationen aufbereiten: So muss nun zum einen bei einer temporären Überschreitung der 4 bis 20 mA Grenze nicht mehr automatisch eine Fehlermeldung ausgegeben werden. Zum anderen kann über den Channelstatus – mittels LED – angezeigt werden, in welchem Messbereich sich die aktuell gemessenen Sensordaten befinden und ob sie außerhalb oder innerhalb des zulässigen Bereichs sind; dies ermöglicht wiederum Rückschlüsse auf die Funktionsfähigkeit des angeschlossenen Sensors.
Mit seinen platzsparenden Baumaßen von 66 x 160 x 63 mm eignet sich das Modul für die Hutschienenmontage in geschlossenen elektrischen Betriebsbereichen oder für den Einbau im Fahrzeugführerstand und Fahrgastraum. Es hat Zulassungen für den weltweiten Einsatz und erfüllt die Normen gemäß SIL 2 (EN 50129, EN 50128, EN 50126). Typische Anwendungen finden sich auf Metrozügen, Loks und Triebfahrzeugen zur Verarbeitung von Safety-Daten, wie z.B. von Druck- und Temperatursensoren.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Safety-Drehgeber: kompakte Lösungen für autonome Fahrzeuge
Der absoluter SIL2-Drehgeber von TWK mit Failsafe-over-EtherCAT-Schnittstelle.
(Bild: TWK-Elektrontik GmbH)
In der Branche der autonom fahrenden Fahrzeuge wird zertifizierte Sicherheitssensorik in kleiner Bauform verlangt. Hier sind insbesondere Fahrerlose Transportsysteme (FTS, engl.: Automatic Guided Vehicles AGV) und Autonome Mobile Roboter (AMR) zu nennen: Der Lenkwinkeleinschlag, die Rad-Geschwindigkeit und die Position ggf. vorhandener Arbeitsgeräte müssen jederzeit verlässlich vorliegen.
Da bei den wendigen und kompakten Systemen mit Platz und Gewicht gespart werden muss, sind kleine und leichte Safety-Sensoren gefragt. Für diesen Einsatzzweck stellt TWK ein Portfolio an zertifizierten Sensoren in Kompaktbauform mit unterschiedlichen Safety-Schnittstellen bereit: Beispielsweise Singleturn-Drehgeber mit 38 mm Gehäusedurchmesser und -länge mit Fail-Safe-over-EtherCAT (FSoE) Schnittstelle (TRK38) oder Geräte mit 30 mm Gehäusetiefe und CANopen Safety Interface bei 55 mm Durchmesser (TBN55).
Die Miniaturdrehgeber lassen sich für die Erfassung der Fahrgeschwindigkeit direkt an den Rädern von Fahrerlosen Transportsystemen platzieren. Oder sie werden an den Antriebsmotor gesetzt. Hierfür gibt es Ausführungen in Gehäusen aus magnetisch abschirmendem Edelstahl. Sie können Drehzahlen bis 15.000 U/min verarbeiten und haben eine typische Positionsauflösung von 16 Bit/360°.
Alle Geräte sind nach IEC 61508 und/oder nach ISO 13849 zertifiziert – mit Level SIL2 bzw. PLd. Weitere Geräte sind mit SIL3 Zertifikat erhältlich. Darüber hinaus bietet TWK Zertifikate für UL, E1 Baumusterprüfung, ATEX/IECEx sowie vollredundante Sensoren (R2) an.