Steuerung Frischmilch aus dem Automaten

Redakteur: Lea Ziegler

HSE Schäfer setzt das Logikmodul Logo! von Siemens für die Steuerung in ihren Millymat-Frischmilch-Automaten ein.

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Millymat gibt es in zwei Versionen: für den direkten Anschluss an den Milchtank des landwirtschaftlichen Betriebes sowie als separaten Einzelautomaten mit eigenem Milchbehälter, beispielsweise für Hofläden.
Millymat gibt es in zwei Versionen: für den direkten Anschluss an den Milchtank des landwirtschaftlichen Betriebes sowie als separaten Einzelautomaten mit eigenem Milchbehälter, beispielsweise für Hofläden.
(Bild: Siemens)

Jürgen Schäfer, Geschäftsführer von HSE, hat sich auf Kleinanlagen und Sonderlösungen, die sich für große Anbieter nicht lohnen, spezialisiert. Der niedrige Milchpreis war Auslöser für die Zusammenarbeit des schwäbischen Tüftlers mit einem Landwirt, aus der Millymat, ein Frischmilch-Automat, entstand.

Der zu zahlende Betrag ist für die Milchabgabe entscheidend, die der Kunde per Tastendruck startet. Dazu gelangt die von einer Pumpe angesaugte Milch direkt in die im Ausgabebereich des Automaten platzierte Milchflasche. Zudem kann der Kunde per Tastendruck den Füllvorgang zum Austauschen der Flasche stoppen und mit erneutem Tastendruck das Befüllen fortsetzen.

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Logikmodul steuert und dosiert Milchabgabe

Das Logikmodul Logo! mit Erweiterungsmodul und zusätzlichem Textdisplay steuert die Drehzahl der Pumpe um das Schäumen der Milch zu vermeiden und sorgt dafür, dass die Abgabemenge der Milch exakt der angeforderten Menge entspricht, ganz gleich welche Temperatur oder Fettstufe die Milch hat.

Zudem überwacht das Logikmodul die Abtau- und Reinigungsprogramme des Automaten und steuert diverse Überwachungs- und Diagnosemöglichkeiten. Über das externe Textdisplay kann der Milchbauer unterschiedliche Parameter konfigurieren. So lassen sich beispielsweise Milchpreis, -verbrauch und -durchlaufzeit und Tageseinnahmen oder Betriebsstunden analysieren. Zusätzlich kann der Landwirt Störungen am Automaten mittels Fehlermeldungen diagnostizieren. Millymat gibt es in zwei Versionen: für den direkten Anschluss an den Milchtank des landwirtschaftlichen Betriebes sowie als separaten Einzelautomaten mit eigenem Milchbehälter, beispielsweise für Hofläden.

Je nach Ausführung gibt es den Milchautomaten mit Logo!-gesteuertem Rührwerk, um das Absetzen des Rahmens zu vermeiden oder mit optionaler Temperaturmessung. Zudem bietet Schäfer auch ein bargeldlose Variante des Millymat an, bei der zukünftig zusätzlich zu Logo! statt eines elektronischen Schlüssels RFID(Radio Frequency Identification)-Technik zum Einsatz kommt. (lz)

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