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Eigene Funktionen im Handumdrehen generieren
Die Parameterstruktur des V1000 entspricht bewusst der aller anderen Frequenzumrichter von Yaskawa. So können Anwender ohne Umstellung zwischen verschiedenen Modellen wechseln. Voreingestellte Parameter für die wichtigsten Anwendungen unterstützen die Handhabung zusätzlich.
Sollte der große Umfang an implementierten Funktionen nicht ausreichen, hilft die PC-Software Drive-Works-EZ. Damit lassen sich im Handumdrehen eigene Funktionen generieren und in den Frequenzumrichter einbinden. Der Umrichter kann auf diese Weise einfache Schalt- und Steuerungsaufgaben übernehmen und eine SPS ersetzen, was die Kosten für Anlagen reduziert und gleichzeitig aufgrund der geringeren Anzahl an Komponenten die Ausfallsicherheit erhöht.
Zur Optimierung der Motorregelung stimmt der Umrichter die nötigen Motorparameter automatisch ab. Die Abstimmung kann bei stehendem Motor und angekoppelter Maschine vorgenommen werden. Das spart Inbetriebnahmezeit. Darüber hinaus korrigiert der Umrichter die Motordaten auch während des Betriebs und kompensiert so Einflüsse wie die Wicklungstemperatur. Dadurch ist für optimale Motor-Regelgüte unter jeglichen Bedingungen gesorgt.
Verschiedene Feldbusanschlüsse sind möglich
Ebenfalls als modulare Erweiterung bietet die Frequenzumrichter-Reihe V1000 alle Voraussetzungen für eine schnelle und zuverlässige Kommunikation: Es sind Anschlüsse zu Feldbussen wie CAN-Open, CC-Link, Devicenet, Ethernet/IP, Mechatrolink-II, Modbus TCP/IP, Profibus, Profinet und Powerlink Optionen. Zusätzlich unterstützen sie die Kommunikationsschnittstelle Ethercat für hohe Echtzeitfähigkeit.
Bei Frequenzumrichtern sind hohe Echtzeitanforderungen wie bei synchronisierten Servoantrieben zwar weniger wichtig, dennoch sprechen mehrere Gründe für die Kommunikation über Ethercat: Dazu gehören unter anderem der hohe Datendurchsatz und vorallem die Interoperabilität und die Deterministik. Mit dem Ethercat-Optionsmodul können die Frequenzumrichter sowohl mit Servoantrieben von Yaskawa als auch mit übergeordneten Steuerungen und anderen Komponenten kommunizieren. Dies ermöglicht eine einfache, wirtschaftliche Realisierung von Applikationen, bei denen sowohl Servoantriebe als auch Frequenzumrichter mit ihren spezifischen Charakteristika eingesetzt werden. Beide Antriebsarten können über ein gemeinsames Bussystem angesteuert werden.
Ethercat-Optionskarten vereinfachen die softwareseitige Integration
Die Ethercat-Optionskarten unterstützen das CAN-Open-Drive-Profil nach DSP-402 (CoE). Dabei liegt der Vorteil in der einfachen softwareseitigen Integration in ein Netzwerk. Die Karten sind mit zwei getrennten RJ45-Anschlussbuchsen ausgestattet, sodass Standardkabel schnell und kostengünstig angeschlossen werden können. Status-LED, die auch bei eingebautem Zustand von außen gut sichtbar sind, informieren über den Betriebszustand und vereinfachen im Fehlerfall die Diagnose.
Die Kompaktfrequenzumrichter der Serie V1000 bieten für den effizienten Antrieb von Permanent-Magnetmotoren alle Funktionen auf kleinstem Raum.
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