Elektrische Antriebe

Festo weitet Produktionskapazitäten aus

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Anteil elektrischer Antriebe am Gesamtumsatz wächst überproportional

Elektrische Antriebe entwickelt und fertigt Festo seit etwa 10 Jahren. Ihr Anteil am Gesamtumsatz liegt zwar noch bei "nur" fünf Prozent, doch er wächst mit rund 20 Prozent jährlich überdurchschnittlich.

Dabei sollen die elektrischen Antriebe die pneumatischen nicht ersetzen. Vielmehr, so Michael Fraede, Vertriebsmanager Elektrische Antriebe Europa West bei Festo, komme es auf die geschickte Kombination beider Techniken entsprechend der Kundenanforderung an: "Richtig ausgelegte Systeme mit elektrischen und pneumatischen Antrieben machen Anlagen auf der Strecke schnell und am Endpunkt präzise - zu überschaubaren Kosten".

Trends bei elektrischen Antrieben: Schneller, einfacher, sicherer

Zu den Trends in der Automatisierung mit elektrischen Antrieben zählt Festo die schnelle Verfügbarkeit, die einfache Steuerung und Handhabung sowie die Maschinensicherheit.

Für Dr. Claus Jessen drängt sich der Vergleich mit Smartphones auf: "Noch vor 10 Jahren konnte sich niemand vorstellen, was Smartphones heute leisten können. Und noch weniger, dass jemand sie bedienen könnte". Ähnliches gilt für ihn für die Automatisierungstechnik heute: "Die ist zur Zeit noch viel zu komplex!"

Nicht nur Verbraucher erwarten heute technische Produkte, die intuitiv zu bedienen, schnell verfügbar und sicher sind. Auch Konstrukteure und Entwickler von Maschinen und Anlagen erwarten das von der Automatisierungstechnik. Fredrik Stal, Leiter Produktmanagement Elektrische Antriebe bei Festo, fasst zusammen: „Elektrische Antriebe müssen einfach zu dimensionieren, einfach zu bestellen und einfach zu montieren sein.“

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