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Gewindetrieb Festo übernimmt Eichenberger Gruppe

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Die Festo AG übernimmt im Zuge einer Nachfolgeregelung die beiden Schweizer Unternehmen Eichenberger Gewinde AG und Eichenberger Motion AG aus Burg. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Das hat das Unternehmen mitgeteilt.

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Kurt Husistein, Geschäftsführer und Hauptaktionär der Eichenberger Gruppe.
Kurt Husistein, Geschäftsführer und Hauptaktionär der Eichenberger Gruppe.
(Bild: Festo)

Durch die Übernahme erweitert Festo seine Wertschöpfungskette um ein Kompetenzzentrum für Gewindetriebe (Spindeln und Muttern) in der Schweiz. Für Festo bedeutet dies die Stärkung der Geschäftseinheit Electric Automation (EA) im Bereich der linearen Aktuatoren. Hier wurden in der Vergangenheit mit den Produkten (Spindeln und Muttern) von Eichenberger Gewinde AG bereits positive Erfahrungen in verschiedenen Anwendungen gemacht. Eichenberger Gewinde AG und Eichenberger Motion AG (Eichenberger Gruppe) sind führende Spezialisten für die Entwicklung, Fertigung und den Vertrieb von innovativen Produkten der Antriebstechnik, im speziellen Gewindetriebe mit gerollten (kaltverformten) Gewinden. Die Firma hat sich auf die Bedürfnisse potenzieller OEM-Anwendungen, unter anderem in den Bereichen Medizintechnik / Pflegebereich, Automation und Fahrzeugtechnik spezialisiert.

Nachfolgeregelung bei Eichenberger durch Übernahme gelöst

Die Aktionäre der Eichenberger Gruppe freuen sich über die Übernahme durch Festo, da damit die Nachfolgeregelung bei Eichenberger zum Wohle der Mitarbeitenden und zur Festigung des Standortes Burg nachhaltig und langfristig gelöst werden kann.

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Wie bisher werden die bestehenden Kunden der Eichenberger Gruppe in gewohnter Art und Weise bedient und Kundenprojekte realisiert. Auf die Stärken der Eichenberger Gewinde wird auch künftig gebaut: produktspezifische Qualitätsvorteile und schnelle Reaktion auf individuelle Kundenbedürfnisse.

Für die Mitarbeitenden der Eichenberger Gruppe ergeben sich durch die Übernahme attraktive und zukunftssichere Perspektiven. Die Arbeitsplätze bleiben erhalten.

Der Firma selber bieten sich zudem interessante Wachstumsmöglichkeiten. Weitere Investitionen in den Produktionsstandort Burg sind bereits geplant, um diesen als globales Kompetenzzentrum für Spindeln weiter zu entwickeln. (jup)

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